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Wirtschaft Weltweite Feldzüge gegen Gentech-Nahrung

In weltweit über 400 Städten wurde am Samstag gegen den US-Agrarriesen Monsanto und gentechnisch veränderte Organismen (GVO) demonstriert. Auch in Europa zogen Tausende gegen Nahrungsmittel aus dem Labor zu Felde.

Kostümierte Demonstranten tragen Transparente
Legende: In teils skurrilen Kostümen zogen Teilnehmer der Anti-Monsanto-Bewegung durch New Yorks Strassen. Reuters

Rund um den Erdball sollen Protestaktionen in insgesamt 52 Ländern über die Bühne gegangen sein, berichten die Organisatoren.

In Paris beispielweise nahmen mehrere hundert Demonstranten an einem Sit-in am Trocadéro-Platz nahe des Eiffelturms teil. Sie forderten, dass Produkte mit gentechnisch veränderten Organismen generell als solche ausgewiesen werden müssen.

«Rettet die Biodiversität»

Im niederländischen Wageningen, dem Zentrum der Lebensmittelindustrie, versammelten sich laut den Organisatoren rund 3000 Demonstranten vor dem dortigen Sitz von Monsanto. Sie hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie «Monsanto tötet» oder «Rettet die Biodiversität».

In der EU wurden bis jetzt erst zwei gentechnisch veränderte Organismen zum Anbau zugelassen: die Maissorte MON 810 von Monsanto und die von dem deutschen Konzern BASF entwickelte Amflora-Kartoffel. MON 810 wurde 1998 für zehn Jahre zugelassen, der Antrag auf eine Verlängerung liegt derzeit auf Eis.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der Kampf dagegen ist bitternötig und voll zu unterstützen. Wir wollen nicht mit Gentechfrass terrorisiert werden.
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  • Kommentar von Welti Peaselsack, schweiz
    Bei SRF.ch gibt man Sepp Holzer, in der Suche ein, dann bekommt man eine Ahnung wovon wir Gentechgegner Schwärmen. Paradiesische Umstände in den Alpen durch Permakultur....
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  • Kommentar von Welti Peaselsack, schweiz
    Es ist fast so wie bei ddt, wird als kinderfreundlich verkauft, bis dann die Ergebnisse folgen. Monsanto gibt mehr für Politiker Lobing aus als für Forschung. Keine der Parteien konnte bis jetzt das Gegenteil beweisen.Und wieso heute, wo wir sowieso schon solche Produkte konsumieren, so viele Menschen an Darmproblemen leiden ist ein Rätsel. Wir bringen ja schon einfache niedliche Bienchen um, wie ist das wohl mit der Diversität vor der Haustür. Sicher ein ernstes Problem für die Zukunft.
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