Wenig Bewegung bei den Ausfuhren

Erfolgreiche Nahrungsmittelindustrie, stagnierende Uhrenindustrie: Im ersten Halbjahr betrug der Wert der Schweizer Exporte 100 Milliarden Franken. Mit Blick auf die geringe Zunahme der Ausfuhren teilt die Zollverwaltung mit, im Aussenhandel habe sich in der ersten Jahreshälfte nur «wenig bewegt».

Die Schweizer Exporte sind im ersten Halbjahr 2013 um 0,4 Prozent auf gut 100 Milliarden Franken gestiegen. Verglichen mit der Vorjahresperiode, als noch ein Minus von 0,3 Prozent registriert wurde, ist die Exportwirtschaft damit wieder zum Wachstum zurückgekehrt.

Ein Schiff liegt im Basler Rheinhafen am Quai.

Bildlegende: Die Exporte der Schweiz ins Ausland blieben im ersten Halbjahr 2013 praktisch konstant. Keystone

Insbesondere im zweiten Quartal des aktuellen Jahres lief das Geschäft rund: Gegenüber dem Vorjahr betrug das Plus 2,9 Prozent. Alles in allem kommt die Eidg. Zollverwaltung (EZV) in ihrer Mitteilung zum Schluss, dass sich der Aussenhandel in den ersten sechs Monaten 2013 nur «wenig bewegt» habe.

Bemerkenswert ist, dass die Exporte der Uhrenindustrie um nur 0,8 Prozent zulegten. Vor einem Jahr hatten sie sich noch um satte 16,5 Prozent vergrössert. Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie ihrerseits konnte die Ausfuhren um 9,6 Prozent und damit am stärksten von allen Branchen steigern.

Im Monat Juni schwächten sich die gesamthaften Ausfuhren aller Industrien um 1,2 Prozent auf 16,7 Mrd. Fr. ab. Wie die EZV aber ausführt, ist dies einem fehlenden Arbeitstag im Gegensatz zum Juni 2012 geschuldet. Um diesen Effekt bereinigt legten die Exporte um 3,3 Prozent zu.