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Wirtschaft Weniger Arbeitslose wegen mildem Winter

In der Schweiz waren Ende Februar 149'259 Menschen arbeitslos. Das sind 4000 Personen weniger als im Januar. Die relativ warmen Temperaturen ermöglichten die Arbeit auf dem Bau.

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im Februar leicht gesunken. Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Personen verringerte sich im Vergleich zum Januar um rund 4000.

Legende: Video Weniger Arbeitslose in der Schweiz abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 07.03.2014.

Für Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), ist dies ein kräftiger Rückgang. «Das ist mehr als erwartet. Etwa vier Fünftel sind saisonbedingt; wegen dem milden Februar konnten auf dem Bau viele Arbeiten schon ausgeführt werden.» Ein Fünftel sei konjunkturbedingt: «Das Gastgewerbe und der Tourismus sind gut ausgelastet.»

149'259 Personen arbeitslos

Insgesamt waren Ende Februar 149'259 Personen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme: Im Februar des vergangenen Jahres waren rund 3000 Personen weniger arbeitslos gewesen.

Dass die Arbeitslosenzahl im Februar gegenüber dem Vormonat gesunken ist, ist auch auf einen deutlichen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit zurückzuführen. Bei den 15- bis 24-jährigen verringerte sich die Anzahl der Arbeitslosen im Februar um mehr als 1000 Personen.

«Das sind gute Nachrichten», sagt Zürcher. «Wir erwarten jetzt für März einen weniger starken Rückgang der Arbeitslosenzahlen, da dieser nun schon im Februar eingetroffen ist.»

Ob die Erholung auf breiter Ebene nun gestört ist wegen dem Volksentscheid zur Zuwanderungsinitiative, könne er aber noch nicht sagen. «Im Moment stehen alle Lichter auf Grün, aber der Entscheid bringt Unsicherheit mit sich. Firmen werden sich darauf einstellen.» Und das dürfte dann auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben.

Trotz des Rückgangs um 4000 Arbeitslose, verharrte die Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent.

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