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Werbemarkt unter Druck Publicitas befindet sich in Nachlassstundung

  • Die Werbevermarkterin Publicitas befindet sich in Nachlassstundung.
  • Der Antrag sei vom Bezirksgericht Bülach bestätigt worden, sagte Publicitas-CFO Carsten Brinkmeier gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
  • Das Unternehmen werde in Gesprächen mit den Verlegern ein Sanierungskonzept vorstellen.

Finanzchef Brinkmeier sagte, sie hofften, dass möglichst viele dem Vorschlag zustimmten und die Publicitas danach ihre Dienstleistungen weiterhin erbringen könne.

Verlagshäuser kündigten Zusammenarbeit

Letzte Woche hatten mehrere Medienhäuser mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit der Publicitas per sofort aufzugeben. Grund waren ausstehende Zahlungen.

Den Anfang gemacht hatte Tamedia, danach folgten Ringier, Admeira sowie die NZZ. Und zuletzt kündigten dann noch die AZ Medien ihre Zusammenarbeit. Die Kunden wurden aufgefordert, offene Rechnungen direkt bei den Verlagen statt bei Publicitas zu zahlen.

Schon nach der Kündigung von Tamedia hatte Publicitas bekanntgegeben, an einem Sanierungskonzept zu arbeiten. Die Werbevermarkterin leidet unter dem markanten Rückgang der Printwerbung. Das Unternehmen schrieb schon mehrfach rote Zahlen.

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