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Wirtschaft Zurich Versicherung zieht sich aus Russland zurück

Die Zurich Versicherung trennt sich vom russischen Privatkundengeschäft. Es ist zuwenig profitabel. Käuferin ist eine russische Investionsgesellschaft aus Moskau.

Legende: Video Zürich reduziert Geschäftstätigkeit in Russland abspielen. Laufzeit 0:47 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 03.07.2014.

Das russische Privatkundengeschäft war ein Klotz am Bein der Zurich. Nun hat der Versicherer die Konsequenzen gezogen und das Sorgenkind verkauft, wie er in einer Mitteilung schreibt. Käufer ist eine russische Investitionsgesellschaft.

Der Verkauf belaste das Ergebnis der Versicherung mit schätzungsweise 300 Millionen Dollar – wegen Währungsverlusten. Denn der russische Rubel hat in den letzten Jahren stark an Wert verloren.

Die Zürich will sich künftig in Russland auf das Versicherungsgeschäft mit grossen Unternehmen konzentrieren, heisst es weiter.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von tom Rosen, Erlenbachl
    Guter Impuls. Jetzt wäre es schön, wenn die UBS und die CS z.B. ihr Amerika-Geschäft (von mir aus mit Verlust) abgeben würden. Im Grossen und Ganzen würde man langfristig sparen und sich gleichzeitig aus der Abhängigkeit des US Rechts- und Steuerimperialismus lösen. Alle 16'000 US-Angestellten entlassen, alle Immobilien veräussern, allen Kunden-Portfolios verkaufen und wer weiss, wahrscheinlich schaut over all sogar ein Gewinn dabei heraus.
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    1. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Ich fürchte, dieser Impuls ist ganz normale Wirtschafts-Nervenbahn. Sowas findet ständig statt. Da werden profitable Teile verkauft, weil nicht genug profitabel, da werden andere Sparten aufgekauft, und Bilanzen verfälscht mit Kauf/Verkauf, unrentable Teile saniert oder abgestossen, und, und, und. Eben die Nervenbahn der Wirtschaft und nichts weltbewendes.
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