Trouvaillen in der Ostschweiz

Wo verstecken sich entlang der «Querfeldeins»-Route besondere Perlen? Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1 schickten uns ihre persönlichen Trouvaillen aus der Ostschweiz. Eine kleine Auswahl:

Feldstecher hängend vor einer Holzwand.

Bildlegende: Trouvaille entdecken Was Hörerinnen und Hörer entlang der «Querfeldeins»-Route empfehlen. Colourbox

Das sind Ihre Tipps entlang der «Querfeldeins»-Route:

Obstlehrpfad Altnau (Tipp von Rita Barth, Altnau)

Apfel Grossaufnahme.

Bildlegende: Obstbäume soweit das Auge reicht. Keystone

In Altnau am Bodensee befindet sich der erste Obstlehrpfad der Schweiz. Ein neun Kilometer langer Rundweg führt rund um das Dorf herum durch mehr als 300'000 Obstbäume. Unterwegs liefern Infotafeln Lehrreiches zu Äpfel und Birnen. Für den Obstlehrpfad werden rund drei Stunden benötigt. Es werden auch Führungen angeboten.

Sitterfähre, Degenau (Tipp von Hildegard Sutter, Hauptwil)

Fähre Gertau auf der Sitter.

Bildlegende: Fähre Gertau. ZVG

Was man sonst vor allem in Basel am Rheinknie kennt, gibt es auch im Thurgau. Die Sitterfähre in der Gertau ist die einzige übrig gebliebene Fähre im Kanton Thurgau. Die Fähre stammt aus der Pilgerzeit und fasst je nach Wasserstand bis zu zwölf Personen. Die Fähre ist von Frühling bis Herbst in Betrieb. Der Fährmann oder die Fährfrau bringen Sie von der Gertau nach Degenau oder umgekehrt.

Bounty-Museum Weinfelden (Tipp von Valentin Hasler, Weinfelden)

Edi Spengler sammelt alles, was mit dem legendären britischen Segelschiff Bounty im Zusammenhang steht. Als begnadeter Sammler weiss er alles rund um die berühmte Meuterei im 18. Jahrhundert. In  seinem Privatmuseum zeigt er viele Originalstücke von der Bounty. Besichtigung auf Voranmeldung.

Halbinsel Höri (Tipp von Alex Klee, Basel)

Ortsschild Stein am Rhein

Bildlegende: Ausgangspunkt zur Halbinsel Höri: Stein am Rhein. Keystone

Die Bodenseehalbinsel Höri liegt zwischen Stein am Rhein und Radolfzell und steht zu einem grossen Teil unter Landschaftsschutz. Einer Sage nach soll die Höri so entstanden sein: Als Gott die Welt erschuf, formte er zuerst Kontinente, Berge und Gewässer. Zuletzt schuf er den Bodensee und das buchtenreiche Wiesenland der Halbinsel. So gut schien sein letztes Werk gelungen, dass er voller Stolz ausrief: «Etz hör i».

Wasserschloss Hagenwil (Tipp von Dietmar Thumm, Luzern)

Video «Schloss Hagenwil» abspielen

Schloss Hagenwil

3:10 min, aus Glanz & Gloria vom 5.7.2012

Das Schloss Hagenwil ist eine Wasserburg in der Gemeinde Amriswil. Die ältesten Teile der Anlage sind rund 800 Jahre alt. Das bewohnte Schloss ist eine der meinstbesuchten Wehranlagen der Ostschweiz. Von einem Wassergraben vollkommen umgeben, steht es romantisch in der leicht hügeligen, mit Obstbäumen durchsetzten Landschaft. Den Kern der um 1200 entstandenen Burg bildet der mächtige Bergfried von rechteckigem Grundriss.

Klosterkirche St. Katharinental (Tipp von Linus Betschart, Steinen)

Blick ins Innere der Klosterkirche.

Bildlegende: Blick ins Innere der Klosterkirche. Amt für Denkmalpflege Kanton Thurgau / A. Troehler

Die Klosterkirche ist eine Schöpfung des süddeutschen Barock und gehört zum ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster St. Katharinental.

Heute ist in den Klostergebäuden eine Klinik des Kantons Thurgau für Rehabilitation und Langzeitpflege untergebracht. Die Kirche selber beherbergt eine bedeutende Orgel aus der Anfangszeit und wurde jüngst sorgfältig restauriert.

Istighofer Weiher (Tipp von Melanie Zürcher, Sisseln AG)

Seerosen

Bildlegende: Der Weiher. Ein beliebter Erholungsort. Colourbox

Zwischen denn Thurgauer Siedlungen Istighofen und Buhwil liegt an wunderschöner Lage der Istighofer Weiher. Umgeben von schattigen Bäumen lädt dieses idyllische Gewässer im Sommer zum Baden und im Winter zum Schlittschuh-Laufen ein. Rund um den Weiher befinden sich viele wundervolle Plätze für Ruhe und Erholung. Am Nordufer ist ein Grillplatz installiert.

Strandbad Stein am Rhein (Tipp von Dora Rütimann, Stein am Rhein)

Jugendlicher springt in den Rhein bei Stein am Rhein.

Bildlegende: Sprung ins kühle Nass des Rheins. Keystone

Die Rheinbadi Niderfeld lädt zur kühlen Erfrischung. Mit einer grossen Badewiese direkt am Rhein, altem Baumbestand, Planschbecken, Sprungturm und Floss auf dem Rhein, Volleyballfeld und einem Kiosk mit kalten und warmen Snacks.Gegenüber liegt die Probstei Wagenhausen.Ein weitere Bademöglichkeit im Rhein bietet das Schwimmbad Espi mit herrlichem Blick auf die gegenüberliegende Altstadt.

Kobesenmühle Niederhelfenschwil (Tipp von Corina Brühwiler, Gossau)

Altes Mühlenhaus.

Bildlegende: Mühle von Südwest mit Garten. Gemeinde Niederhelfenschwil

Der Künstler Wilhelm Lehmann (1884 bis 1974) hat in dieser ehemaligen Mühle ein Lebenswerk geschaffen, das von der Stiftung Wilhelm Lehmann sorgfältig gepflegt und in der Ausstellung und in einem prächtigen Naturgarten zugänglich gemacht wird. Die Ausstellung ist von April bis Oktober jeweils am 1. Sonntag des Monats von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Ruinenweg Kradolf-Schönenberg (Tipp von Denise Mülli, Bürglen)

Ruine Anwil.

Bildlegende: Ruine Anwil. de.wikipedia / Peter Berger

Auf dem Gebiet der Thurgauer Gemeinde Kradolf-Schönenberg befinden sich die Überreste von drei Burganlagen aus dem Mittelalter. Drei Ruinenwege mit unterschiedlichen Längen führen zu den Überresten der mittelalterlichen Burgen Last, Heubärg und Anwil. Verschiedene Rastplätze mit Grillstellen und mehrere Gasthäuser am Weg machen die Begehung der Ruinenwege zu einem Erlebnis für Jung und Alt.

Mehr zu «Querfeldeins»