100 % Erfolg – die Nati nutzt ihre Chance

Die Schweizer Nati ist an der WM eine echte Wundertüte. Vor dem Spiel gegen Honduras wusste niemand so recht, was dem Team zuzutrauen ist. Während die Daten von Mathematiker Roger Kaufmann für einen Sieg sprachen, waren die Teilnehmer unserer Online-Umfrage skeptisch. Zum Glück zu Unrecht!

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Der Sieg gegen Honduras

5:34 min, aus FIFA WM 2014 live vom 26.6.2014

Was wurde nach der Niederlage gegen Frankreich geklagt. Klar, das 2:5 war ein peinlicher Auftritt. Doch war es ein einmaliger Ausrutscher? Oder würde das Team die richtige Reaktion zeigen?

Wir wollten im Vorfeld des Spiels wissen, wie Sie die Chancen der Nati aufs Weiterkommen einschätzen. Der Grossteil der Teilnehmer unserer Umfrage zeigte sich pessimistisch.

Das Ergebnis unserer Umfrage:

  • Schafft die Schweizer Nati die Qualifikation für den Achtelfinal?

  • Hopp Schwiiz, wir kommen weiter!

    31.79%
  • Die Zeichen stehen auf Heimreise.

    68.21%
  • 173 Stimmen wurden abgegeben

Roger Kaufmann im SRF 1-Studio.

Bildlegende: Der Mathematiker war optimistisch: Roger Kaufmann sah die Schweiz gegen Honduras klar im Vorteil. SRF

Das berühmte Bauchgefühl war mehrheitlich also wieder mal falsch. Doch gibt es bessere Methoden, Ergebnisse vorherzusagen? «Fussball ist keine Mathematik», sagte einst Karl-Heinz Rummenigge in Richtung des damaligen Bayern-Trainers. Das war ein gewisser Ottmar Hitzfeld, seines Zeichens gelernter Mathe-Lehrer. Dass der Fussball tatsächlich ein Stück weit unberechenbar ist, zeigt sich an der WM in Brasilien deutlich. Aber man kann es zumindest versuchen.

Genau das macht der Mathematiker Roger Kaufmann. Bei Radio SRF 1 hat er erklärt, wie seine «Dynamische Sport-Analyse» funktioniert und gab der Schweizer Nati eine gute Chance von 62 % aufs Weiterkommen. Welche Erkenntnisse er sonst noch aus seinen Daten zieht, können Sie hier nachhören.

Trotzdem: Wenn der Ball rollt, kommt vieles anders als gedacht. Wer hätte erwartet, dass die Schweiz nach zwei WM-Wochen besser dasteht als Spanien, Italien und England? Wärend die drei grossen europäischen Fussballnationen schon ausgeschieden sind, nimmt die Nati gegen Argentinien den Viertelfinal ins Visier.

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