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Radio SRF 1 Aller Anfang ist schwer

Die 35. Solothurner Literaturtage beginnen. Zum Motto «Anfänge. Débuts. Inizi. Entschattas» passt auch, dass es für die Direktorin Bettina Spörri die ersten Literaturtage sind, die sie leitet.

Bettina Spörri ist die neue Direktorin der Solothurner Literaturtage.
Legende: Die neue Direktorin Bettina Spörri. Keystone

Aller Anfang ist schwer. Wer hat noch nie ein Buch nach den ersten zehn Seiten wieder weggelegt? Oder es nach den ersten zehn Seiten schon weiterempfohlen?

Ab Freitag feiert Solothurn die 35. Literaturtage mit dem Motto «Anfänge. Débuts. Inizi. Entschattas». Die neue Direktorin Bettina Spörri erzählt, warum der Anfang eines Buchs besonders anspruchsvoll ist oder wie er sein muss, damit der Leser dranbleibt.

Zudem erzählt sie, welche drei Buchanfänge sie besonders schön findet – und warum sie dafür plädiert, dass man in einer Buchhandlung immer mindestens fünf Bücher kaufen sollte.

Packende Anfänge: Beispiele aus der Literaturredaktion

Die SRF Literaturredaktorinnen und -redaktorinnen sind allesamt Leseratten und kennen sich bestens aus, wenn es um die ersten Wörter oder Sätze in Büchern geht. Sie erzählen von Buchanfängen, die sie gepackt und ohne Umwege direkt in die Geschichte geführt haben.

Jane Austens Anfang von «Stolz und Vorurteil» hatte bei Britta Spichiger diese Wirkung. Den ersten Satz kann sie bis heute auswendig. Bei Nicola Steiner ist es der Klassiker «Anna Karenina» von Leo Tolstoi, dessen Anfang sie als packend bezeichnet. Felix Schneider wiederum zitiert den Anfangssatz zu einem Krimi von Erwin Matter, der nie zu Ende geschrieben wurde.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Marie-Louise Cantillo, 1400 Yverdon-les-Bains
    Hier der erste Satz meiner Geschichte: "Dies ist die Geschichte von einem Baumwollhut. .............." hoffentlich ist damit Ihre Neugier geweckt und Sie möchen auch den Rest dieser Novelle lesen. Liebe Grüsse Marie-Louise Cantillo
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  • Kommentar von Pia Reiser, Kerzers
    In ein Frühlingsvollmondnacht rennt ein junger Elf schnell wie ein Pferd durch den Wald. dies ist der erste Satz des Buches meiner Tochter Chantal, welches sie in der 7. Klasse begonnen hat. Die Geschichte steht inzwischen. Sie ist aber noch nicht vollständig überarbeitet. Inzwischen ist sie in der 9. Klasse.
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