Die Terrakottakrieger kommen nach Bern

Im Jahr 1974 gruben Bauern in der Nähe der chinesischen Ortschaft Xi’an einen Brunnen. Doch statt auf Wasser stiessen sie auf Terrakottascherben. Dieser Fund ist eine der berühmtesten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten. Ab Freitag sind zehn dieser Terrakottafiguren aus China in Bern zu sehen.

Das Bernische Historische Museum widmet seine Wechselausstellung dem ersten Kaiser von China. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Entstehung des chinesischen Kaiserreichs 221 v. Chr., die schillernde Figur des Ersten Kaisers und seine monumentale Grabanlage mit der spektakulären Terrakottaarmee sowie das Vermächtnis dieser Epoche für China.

Nach mehr als zwei Jahren Verhandlung mit den chinesischen Behörden ist es nun endlich soweit. Dem Bernischen Historischen Museum werden zehn Terrakottafiguren und rund zweihundertzwanzig weitere Originalobjekte aus China zur Verfügung gestellt.

Die Entdeckung der Terrakotta-Armee

Die Terrakotta-Armee wurde 1974 in der riesigen Grabanlage von Kaiser Quin Shi Huangdi entdeckt. Sie besteht aus rund 8'000 lebensgrossen Tonfiguren. Diese Terrakotta-Armee ist eine der spektakulärsten und berühmtesten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten. Sie ist seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und wird häufig als Achtes Weltwunder bezeichnet.

Ausstellung

«Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» ist vom 15. März bis 17. November 2013 im Bernischen Historischen Museum zu sehen.