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Radio SRF 1 Digital im Job: Wer verliert und wer gewinnt?

Was macht der Metallbauschlosser, wenn der 3D-Drucker die Metallteile ausspuckt? Was tut die Buchhalterin, wenn der smarte Highspeed-Rechner die Buchhaltung einer Firma im Griff hat? Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Wer gewinnt und wer verliert? Im «Forum» diskutierten Gäste und Hörer.

Legende: Audio «Forum»: Die Sendung zum Nachhören abspielen.
54 min, aus Forum vom 23.11.2017.

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Legende: Video Machen bald Roboter unsere Jobs? abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Vom 21.11.2017.

Laborantin, Immobilienmakler, Buchhalterin oder Sachbearbeiter, Pöstler und Logistikerin: Auf sie wird man in naher Zukunft verzichten können. Schnelle Rechner, Roboter oder Drohnen werden die Arbeit erledigen, oder sie tun es zum Teil schon heute.

Altes geht, Neues kommt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt lässt Berufe verschwinden. Sie lässt aber auch neue Berufe entstehen. Die Arbeit wird nicht ausgehen, sind sich Fachleute einig. Es wird andere Qualifikationen brauchen, besser ausgebildete Berufsleute, die in der digitalen Welt Fuss fassen können.

Doch was machen die anderen? Die Drucker, Schlosser, Sekretärinnen? Können alle weitergebildet werden? Wer soll das bezahlen? Oder werden diese Berufsleute einfach ausgetauscht, weil sie nicht mehr gebraucht werden auf dem Arbeitsmarkt?

Die Gäste im «Forum»

  • Roman Künzler, Gewerkschaft Unia, Verantwortlicher Logistik und Transporte: «Die Männer sind die Gewinner der Digitalisierung.»
  • Daniella Lützelschwab, Arbeitgeberverband, Ressort Arbeitsmarkt: «Verlierer sind die, die sich nicht weiterbilden.»

35 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Amrein (Alois Amrein)
    Die Diskussion um die Digitalisierung kommt 30 Jahre zu spät. In der Druckvorstufe hat die Digitalisierung Ende 1970 begonnen. Seit den 1980-Jahren ist die Druckvorstufe digitalisiert, ich kenne das aus eigener erfolgreicher Erfahrung. Aus dem ehemaligen Typografen und Lithografen wurde Polygraf, der Text und Bild digital verarbeitet. Heute Geschrei, wenn die Digitalisierung andere Bereiche der Wirtschaft betrifft. Der Bundesrat ist nicht innovativ, 20 Jahre Rückstand.
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Hat jemand überhaupt schon über das Ziel der Digitalisierung nachgedacht? Gibt es überhaupt ein Ziel oder ist es nur Selbstzweck? Man bekommt das Gefühl nicht los, Ziel der Digitaslisierung sei die Digitalisierung selber und gar nicht ein echtes Bedürfnis der Menschheit! Durch die Digitalisierung kann in kürzerer Zeit mehr produziert werden und es wird auch immer mehr Müll produziert. Schon nur der Berg an Computer Müll ist gigantisch und eine echte Bedrohung für Mensch und Umwelt.
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Die Digitalisierung hat gar kein eigentliches Ziel, kein Mensch hat je nach Digitalisierung gerufen! Es befriedigt nur ein künstlich erzeugtes Bedürfnis und produziert mehr Müll in einer kürzeren Zeit! Alle Voraussagen der 90-er Jahre über die Digitalisierung und den Computer haben sich nicht bewahrheitet! Ressourcen wurden nicht gespart, es wird trotz Video Konferenz nicht weniger geflogen, das Klima werden wir nicht retten können, die Meere sind ausgefischt, die Reichen werden reicher..usw.
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