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Radio SRF 1 Diskussion im «Forum»: Reicht die Rente auch in Zukunft?

Am 25. September stimmen wir über die Initiative «AHVplus» ab. Was beschäftigt Sie in Bezug auf die Altersvorsorge? Die Zuschauermeinungen finden Sie weiter unten.

Legende: Video Die Vorlage im Detail abspielen. Laufzeit 2:39 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.09.2016.

Am 25. September stimmen wir über die Initiative «AHVplus» der Gewerkschaften und der linken Parteien ab. Sie hat zum Ziel, die 1. Säule der Altersvorsorge zu stärken. Vorgesehen ist eine Erhöhung der Altersrente um 10 Prozent. Ausbezahlt werden soll sie ab 2018. Das sei nicht finanzierbar, sagen Bürgerliche und Wirtschaftsvertreter. Was ist Ihre Meinung?

Diskutieren Sie online mit!

  • Braucht es eine höhere AHV Rente für alle, um auch in Zukunft sorglos alt werden zu können?
  • Werden wir künftig länger arbeiten müssen, damit die Rente auch in Zukunft zum Leben reicht?
  • Steht die Solidarität zwischen Alt und Jung auf dem Spiel?

«Forum» auf Radio SRF 1

In der Sendung «Forum» diskutierten am Donnerstagabend Doris Bianchi (Schweizerischer Gewerkschaftsbund), Martin Kaiser (Schweizerischer Arbeitgeberverband) und Peter Gross (emeritierter Professor der Universität St. Gallen) auf Radio SRF 1.

Die Initianten von «AHVplus» machen geltend, die AHV-Renten hinkten seit Jahrzehnten der Lohnentwicklung hinterher. Da gleichzeitig die Renten aus den Pensionskassen (2. Säule) tendenziell sinken würden, bräuchte es nun höhere AHV-Renten.

Porträt von Doris Bianchi.
Legende: . zvg
Weil Gesundheits- und Lebenskosten stetig steigen, braucht es mit einer stärkeren AHV nun dringend ein Korrektiv.
Autor: Doris BianchiSchweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB)

Für die Gegner der Initiative ist eine Erhöhung der AHV-Renten derzeit nicht finanzierbar. Dies führe zu steigenden Kosten. Für sie ist eine pauschale Erhöhung der AHV nicht zielführend. Stattdessen brauche es eine umfassende Rentenreform. Für Martin Kaiser vom Schweizerischen Arbeitgeberverband steht bei einer Annahme der Initiative die Sicherheit der Renten auf dem Spiel.

Porträt von Martin Kaiser.
Legende: . zvg
In Zeiten, in denen die Zahl der Rentner stark zunimmt, steht diese Initiative schräg in der Landschaft.
Autor: Martin KaiserSchweizerischer Arbeitgeberverband

Heiss diskutiert: älter werden und die Folgen

Die Alten sind ins Visier von Politik und Gesellschaft geraten. Allerdings sei die Beziehung erwachsener Kinder zu ihren Eltern in der Schweiz heute so gut wie noch nie, sagt Soziologe und Altersforscher François Höpflinger, emeritierter Professor der Universität Zürich.

Porträt von François Höpflinger.
Legende: . Keystone
Wenn es um die Altersvorsorge geht, sind sich Junge und Alte gar nicht so uneinig – alle suchen Sicherheit.
Autor: François HöpflingerSoziologe und Altersforscher, emeritierter Professor Universität Zürich

152 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    EL erhalten rentner weil die AHV-Rente das Existensminimun nicht garnatiert. Diese Leute hätten bei Annahmen der Initiative weniger Geld zur Verfügung. Denn jeder Franken mehr AHV senkt die EL um den gleichen Betrag. Die AHV Rente muss versteuert werden, die EL nicht. Folge: Gleiches Einkommen, aber höhere Steuern. Rund 12% der heutigen EL-Bezüger würden ihren Anspruch verlieren. Von diesen Mehreinnahmen profitiert der Fiskus. Das kann es auch nicht sein für die ärmsten unter uns.
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    1. Antwort von Thomas Hartl (Thomas.)
      Bisher wurden bei AHV-Erhöhungen immer auch die Menschen am Existenzminimum berücksichtigt. Wenn nun SVP-Politikern mit diesem Argument gegen eine höhere AHV kämpfen, und gleichzeitig im Parlament versuchen eine Versteuerung der gesamten EL durchzukriegen, so finde ich das ziemlich zynisch.
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    2. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      A. Keller ja das ist leider so. Die AHV Reform steht ja auch noch in den Startlöcher, vielleicht ist diese eher die bessere Variante, weiss nicht. Nur sollte dort, die höhe der Altersgrenze für die Beziehung der Rente freie Entscheidung sein der Rentner und nicht fix auf 67 Jahren gelegt werden. Da zu Unterschiedlich Menschen im Alter sind. Auch Firmen müssten diesen Menschen die Möglichkeit eventuell geben, um länger zu arbeiten.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    AHV-Rentensatz für "Normal-Sterbliche" seit Jahren nicht mehr angepasst und zu tief - Teuerung, Gesundheits-Unwesen, Wohnungsmieten, Alters-und Pflegeheime - konstante Teuerung!! Ausgerechnet diejenigen, welche in - von den Volks-Steuergeldern sehr gut bezahlten - leitenden Positionen sind (Verwaltungsapparat Schweiz), Bundesrat, Parlamentarier, Kantons-,Regierungs-, Stadt-, Gemeinderäte, etc, kassieren lebenslange hohe Renten!!?? Und das VOLK?
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    dass im allgemeinen gespart werden muss wissen sicher alle.Durch die Zunahme der nicht arbeitenden Personen und deren Kosten für die Integration,bringt uns vielleicht auch an den Rand der Finanziellen Möglichkeiten.Oft fragte ich, ob diese Asylpolitik für die Schweiz Finanziell tragbar ist und ob wir all diese hohen Sozialausgaben auf Dauer halten können.Das nun die Befürchtung des sich nicht leisten können der AHV,dass es soweit gekommen ist wissen die Politiker wohl selbst. Traurige Bilanz.
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