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Radio SRF 1 Ein Berner Urgestein und die Gefängnisdirektorin

Katharina Kilchenmann trifft am Sonntag im «Konzert Theater Bern» auf den Illustratoren Urs Fueter und die Gefängnisdirektorin Annette Keller.

Annette Keller, Urs Fueter und Katharina Kilchenmann im Konzert Theater Bern
Legende: «Persönlich» im Konzert Theater Bern Annette Keller und Urs Fueter zu Gast bei Katharina Kilchenmann. SRF

Annette Keller

Annette Keller.
Legende: Annette Keller. zvg

Annette Keller ist seit bald zwei Jahren Direktorin des einzigen Deutschschweizer Frauengefängnisses. Was interessiert die einstige Primarlehrerin und Pfarrerin aus der Ostschweiz an der Arbeit in einer Frauen-Justizvollzugsanstalt wie Hindelbank, die Platz bietet für rund hundert Delinquentinnen? «Ich arbeite gerne in einem interkulturellen Umfeld mit Menschen, die es nicht einfach haben», sagt sie. Kein Wunder also, dass sie 15 Jahre lang nebenberufliche Wahlbeobachterin war unter anderem in Südafrika, Armenien und Tadschikistan.

Urs Fueter

Urs Fueter.
Legende: Urs Fueter. zvg

Urs Fueter ist der Sohn des Geschäftsmann und Schauspielers Willy Fueter und Erbe des «Fueter Hauses»  in der Berner Altstadt. Sein Beruf ist Illustrator und «Hausverwalter». Seinen Vater hat Urs Fueter schon früh verloren. Als junger Erwachsener entschied er, das traditionsreiche Herrenkonfektionsgeschäft Fueter AG nicht weiterzuführen und widmet sich seither dem Erhalt des Elternhauses an der Marktgasse: «Das ist ein Vollzeitjob», sagt er. Auch bei ihm zeigte sich bald schon eine grosse künstlerische Begabung. Während sein Vater auf der Bühne und vor der Kamera stand, arbeitet Urs Fueter in seinem Atelier als Illustrator. Seine Bilder sind charmant und heiter, haben aber auch Tiefgang – wie er auch.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Susanna Keller, Wabern
    Gestern jedoch habe ich mich nicht wohlgefühlt beim Zuhören der Sendung 'Persönlich' und ich hatte auch das Gefühl, dass sich Herr Fueter nicht wohl gefühlt hat. In der heutigen Zeit ist es meiner Meinung nach nicht angebracht, eine Person zu fragen, warum sie nicht verheiratet ist. Wir haben längst zur Kenntnis genommen, dass es Männer und Frauen gibt, die nicht heterosexuell sind. Ich wünsche mir von der Gesprächsführerin in dieser Hinsicht etwas mehr 'Gschpüri'! Susanna Keller
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    1. Antwort von Urs Fueter, Bern
      Werte Frau Keller. Bitte gestatten Sie, mir ein Missverständnis zu korrigieren: Der Grund, warum ich nicht verheiratet bin, sind keine nicht zugestandenen Neigungen. Vivent les femmes! Urs Fueter
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