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Radio SRF 1 Entrümpeln: So packen Sie es an

Im Kleiderschrank findet sich kaum mehr ein Platz für die neuste Errungenschaft. Im Badezimmer stapeln sich Fläschchen, Tuben und Töpfchen. Die Nachttischschublade ist voll gestopft und auf der Pinnwand gibt es keinen freien Platz mehr. Es ist Zeit zum Entrümpeln.

Frau schaut fragend in einen Kleiderschrank.
Legende: Sich von Kleidern und anderen Sachen zu trennen, fällt vielen Menschen schwer. Colourbox

Sachen zu horten fällt den meisten leichter, als sich von Dingen zu trennen. Deshalb will Entrümpeln gelernt sein. Halten Sie sich an das Motto: «Weniger ist mehr» und beherzigen Sie diese fünf Tipps:

  • Übernehmen Sie sich nicht: Wer ungeübt ist, entrümpelt erstmal besser nur eine Schublade. Mit etwas mehr Routine können Sie sich an den Kleiderschrank wagen. Nehmen Sie nicht gleich einen ganzen Raum in Angriff. Sie könnten sich überfordert fühlen und die Übung abbrechen, ehe sie richtig begonnen hat.
  • Gründlich statt halbherzig: Entrümpeln Sie eine Schublade oder den Kleiderschrank gründlich. So sehen Sie was Sie gemacht haben und können stolz darauf sein. Das ist besser, als ein bisschen aufräumen oder halbherzig ausmisten.
  • Spass muss sein: Was man gerne tut, macht man besser.
  • Nehmen Sie sich Zeit: Um eine Schublade zu entrümpeln, planen Sie mindestens eine Stunde ein, für den Kleiderschrank einen Nachmittag.
  • Lassen Sie sich nicht ablenken: Verzichten Sie während der Entrümpelungsaktion auf Fernseher und Internet. Vielleicht mögen Sie sogar das Handy oder das Telefon ausschalten.

Beim Ausmisten stellen sich meist neue und individuelle Fragen. Lisa Vifian, die als professionelle «Aufräumerin» entrümpelungswilligen Menschen unter die Arme greift, hat im Online-Experten-Chat Fragen von Radio SRF 1-Hörerinnen und Hörer beantwortet.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Pierre Wüthrich, Kirchlindach/Bern
    Zum Entrümpeln/Entsorgen von Dokumenten, etc. Rechnungen, Bankauszüge, auf alle Fälle Aufbewahrungsfristen einhalten. Tipps von mir: Sicher hat jeder daheim ein Computer und ein Drucker/Scanner/Kopierer. Falls man die Dokumente nicht einfach vernichtet oder schreddert, dann sind sie weg, kann man die wichtigen Dokumente mit dem Scanner einscannen und einen Ordner machen auf dem Laufwerk, gescannte Sachen - und noch Unterordner und dort die entsprechenden eingescannten Dokumente archivieren.
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  • Kommentar von Bernd B., Basel
    Fotos machen oder einscannen ist wirklich der Beste weg, sich von Dingen zu trennen.
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  • Kommentar von E.K., Horn
    Ja - aufräumen ist toll! Immer, wenn ich innerlich umgetrieben und etwas "am Chnorzen" bin, beginne ich irgendwo Ordnung zu machen, auszusortieren, zu reinigen und neu einzuräumen. ENT-Sorgen ist das gute Wort: ich habe nachher mit mir selbst weniger Sorgen, bin erleichtert und gehe beschwingt weiter. Eine nachahmungswerte Strategie für die Leichtigkeit des Lebens.
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    1. Antwort von Jean-Pierre Wüthrich, Kirchlindach/Bern
      @E.K. Horn Ich finde Ihren Tipp zum Aufräumen, sehr, sehr gut. Das stimmt allemal, dass man mit sicher selber weniger Sorgen hat. Man ist erleichtert. Man findet diverse Sachen wieder, etc. Man muss sich halt Zeit nehmen.
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