«Frölein Da Capo» trifft auf Goldwäscher

«Frölein Da Capo» Irene Brügger trifft im «Persönlich» auf den «Goldwäscher» Toni Obertüfer. Gastgeber Dani Fohrler begrüsst die beiden Persönlichkeiten in der Stadtmühle Willisau (LU).

«Persönlich»-Gastgeber Dani Fohrler.

Bildlegende: «Persönlich»-Gastgeber Dani Fohrler. SRF

Irene Brügger (34)

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Auftritt: Frölein da Capo und Dani Ziegler

3:46 min, aus Giacobbo / Müller vom 1.12.2013

Durch ihre Auftritte in der TV-Show «Giaccobo/Müller» wurde sie national bekannt. Irene Brügger bringt es fertig, als einzelne Person ein ganzes Orchester zu sein. Die Frau im Petticoat spielt zahlreiche Instrumente. Zu ihren Füssen ihr wohl Wichtigstes: das sogenannte Loopgerät. Damit kann Frölein Da Capo mehrere Spuren übereinander live aufnehmen und alles zusammen wieder live abspielen. Dazu darf ihr frecher Gesang nicht fehlen. Das verheiratete «Frölein» ist zweifache Mutter und nimmt besonders gerne die Männer auf die Schippe.

Irene Brügger lebt zusammen mit ihrer Familie auf dem Hof ihrer Eltern. Die Familie Brügger verkörpert dort die siebte Generation. Nebenan wohnen die Eltern – in der oberen Wohnung die Grossmutter. Täglich wird am Mittag in diesem Mehrgenerationen-Modell zusammen gegessen. «Es macht ja wirklich keinen Sinn, dass jede Partei ein eigenes Zmittag kocht», sagt Irene Brügger.

«Ich bin ein Landei und mag es gerne bodenständig», gesteht sie. Von Willisau wegzuziehen war nie ein Thema. Auch zieht es Irene Brügger nicht in ferne Länder. Fernweh kennt sie nicht. Viel lieber mag sie es, mit ihrem «Töffli» ab und zu einen spontanen Ausflug in der Gegend zu machen.

Toni Obertüfer (51)

Porträt von Toni Obertüfer

Bildlegende: Toni Obertüfer. zvg

Toni Obertüfer ist ein äusserst vielseitiger und aktiver Mensch. Das zeigen schon die verschiedenen beruflichen Tätigkeitsgebiete seiner Biografie: Ursprünglich war er Bäcker-Konditor, wechselte dann zum Strassenbau und schliesslich in die Versicherungsbranche, wo er Organisationsleiter wurde. Das alles gehört aber der Vergangenheit an. Heute dreht sich bei ihm alles ums Gold.

In den 1970-er Jahren machte das Thema Goldwaschen auf einmal Schlagzeilen in der Luzerner Presse. «Ruedi Steiner aus Malters wurde Weltmeister im Goldwaschen». Diese Meldung machte Toni Obertüfer hellhörig. Im Zeitungsbericht wurde auf die Napfbäche hingewiesen. Dort, an der Fontanne, versuchte Toni Obertüfer sein erstes Gold zu finden. Die Erfolge waren am Anfang bescheiden. Aber die Freude am neu gewonnenen Hobby wuchs schnell und heftig.

Seit vielen Jahren lebt Toni Obertüfer nun von der Goldwäscherei. Sein «Goldwasch–Shop» in Willisau ist bekannt für die Vielfältigkeit von Kursen und Utensilien. Goldwasch-Touristen finden hier, was ihr Herz begehrt und die Goldwasch-Exkursionen haben sogar schon einmal den Gesamtbundesrat anlässlich einer Bundesratsreise angelockt: «Ein Highlight, das unvergessen bleibt.»

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Frölein Da Capo

4:48 min, aus Schweiz aktuell vom 11.6.2010

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