Geheimnisvolle Familienrezepte

Die Familienrezepte der Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1 gibt es jetzt als Buch. Die Autoren Krispin Zimmermann und Maja Brunner verraten, welche Rezepte sie besonders empfehlen und welche Bedeutung der «Chilli-Högger» auf dem Titelbild hat.

«Pfnuti», «Söi-Chrut», «Ehestands-Kuchen» oder «Birestunggis». Fast ein Jahr lang haben die Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1 ihre Familienrezepte eingesendet und damit die «À Point»-Rubrik «Alte Rezepte neu entdeckt» mitgestaltet. Jetzt erscheinen die Familienrezepte in Taschenbuchform.

Autoren zeigen ihr Werk.

Bildlegende: Produzent Krispin Zimmermann (r.) und «À Point»-Köchin Maja Brunner (l.). SRF

Die Autoren sind Radio SRF 1-Produzent Krispin Zimmermann und «À Point»-Köchin Maja Brunner. «Neben dem Rezept geht es auch um die Geschichte dahinter», sagt Krispin Zimmermann, der bereits das Buch «Trick 77» herausgegeben hat. Während Maja Brunner die Rezepte auf Plausibilät geprüft hat, hat der gelernte Hochbauzeichner die verschiedenen Gerichte illustriert. «Meine Zeichnungen erzählen manchmal bereits einen Teil der Geschichte», sagt er. Das «Haselnussstängeli» von Marliese Kaufmann aus Sursee (LU) beispielsweise, das auf dem Bild mit Flügeln um die Welt fliege. Die Geschichte hinter dem Rezept: Marliese Kaufmann lebte einige Zeit in Südafrika. Als sie Sehnsucht nach «Haselnusstängeli» hatte, habe ihre Mutter ihr das Rezept per Luftpost ans andere Ende der Welt geschickt.

Unter der Elle des Männleins ist die Gerade krumm.

Bildlegende: «Der Chilli-Högger» Unter der Elle des Männleins ist die Gerade krumm. SRF

«Es gibt lustige Geschichten hinter den Bildern», sagt Krispin Zimmermann, der seit Anfang des Jahres das Buch getextet und die Illustrationen gezeichnet hat. Auf dem Titelbild beispielsweise gebe es den «Chilli-Högger» – eine Unebenheit in einer Linie, die eigentlich gerade sein sollte. «Ich hatte das Titelbild fertig und war an dieser letzten geraden Linie. Plötzlich strich mir unsere Katze «Chilli» um die Beine und ich erschrak. Deshalb hat es in der Linie einen kleinen Holperer.»

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