Glamouröse Tarnfarbe

Darf eine Frau über 50 noch blond sein? Die Expertin plädiert dafür. Helles Haar lasse ein reifes Gesicht weicher aussehen und tarne graue Haare perfekt.

Meryl Streep

Bildlegende: Glamouröse Blondine Die 64-jährige Meryl Streep an der Oscar-Verleihung in Los Angeles. Keystone

Schönheitsexpertin Bea Petri.

Bildlegende: Schönheitsexpertin Bea Petri. zvg

«Viele Frauen wollen im Alter blond werden», sagt Bea Petri. Der Wunsch komme wohl daher, dass sich Frauen mit zunehmendem Alter nicht mehr so frisch fühlen würden und mit den blonden Haaren ihre Weiblichkeit betonen wollten. Die Maskenbildnerin berät mit ihrem Team in der «Schminkbar» Kundinnen jeden Alters in Schönheitsfragen.

Goldblond, Platinblond, Aschblond oder Rotblond. Die Farbpalette von Blondtönen ist breit. «Hat eine Frau sehr dunkle Augenbrauen, kann blondes Haar seltsam aussehen», so Bea Petri. Grundsätzlich aber seien blonde Haare gerade mit zunehmendem Alter sehr praktisch. Helle Haare würden das Gesicht weicher aussehen lassen und man sehe graue Haare praktisch nicht. «Wichtig ist aber, dass man Schritt für Schritt vorgeht und die Haarfarbe nicht extrem verändert.» Der Blondton müsse auf die Haut abgestimmt sein und auch von der Saison her passen. Zudem seien Selbstversuche eine schlechte Idee. Wasserstoff ist ein heikler Stoff. Entfernt man die Färbung im falschen Moment, können die Haar grün werden.

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