Kerstin Birkeland Ackermann – ein Jahr danach

Sie war die «Heldin des Alltags 2013»: Kerstin Birkeland Ackermann organisiert Profi-Fotografen für Familien mit schwerstkranken Kindern. «Herzensbilder» heisst das Projekt – und es wächst und wächst.

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Helden des Alltags gesucht

4:16 min, aus Schweiz aktuell vom 6.1.2015

Kerstin Birkeland Ackermann aus Dielsdorf (ZH) hat zwei Töchter. Ihr Sohn ist mit zehn Jahren an Krebs gestorben. Sein Tod war der Anstoss für das Projekt «Herzensbilder», für das sie das Publikum letztes Jahr zur «Heldin des Alltags» wählte. Seit zweieinhalb Jahren koordiniert sie Einsätze von Profi-Fotografen, die Familien mit schwerstkranken Kindern besuchen und wertvolle Erinnerungsfotos schiessen – bevor es zu spät ist.

«Herzensbilder» – ein Jahr danach

Ein Jahr danach berichtete Kerstin Birkeland Ackermann auf Radio SRF 1, was aus ihrem Projekt geworden ist. Die Auszeichnung zur «Heldin des Alltags 2013» hat ihr viel öffentliches Interesse beschert. Die Facebook-Seite «herzensbilder.ch» hat schon über 15'000 Fans.

Auch das Projekt selbst ist gewachsen. Heute arbeiten rund 150 Fotografinnen und Fotografen ehrenamtlich mit. Hinzu kommen Visagisten, Coiffeure und 15 «liebe Feen», die die Projektleiterin bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Kerstin Birkeland Ackermann schätzt die öffentliche Aufmerksamkeit für ihr Projekt. Trotzdem bleibt sie auch heute lieber die stille Schafferin im Hintergrund. Sie weiss, wofür sie sich täglich einsetzt: «Die Bilder zeigen die ganze Liebe und Geborgenheit, die man dem Kind gegeben hat.»

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