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Helden des Alltags Kerstin Birkeland ist «Heldin des Alltags» 2013

Kerstin Birkeland Ackermann aus Dielsdorf (ZH) organisiert Profi-Fotografen für Familien mit schwerstkranken Kindern. Als der Sohn der Familie Birkeland an Krebs starb, merkten die Eltern, dass sie keine Familienfotos aus der vierjährigen Kranken- und Notzeit des Buben und seiner Familie hatten.

Legende: Video «Kerstin Birkeland zur Heldin des Alltags 2013 gewählt» abspielen. Laufzeit 4:07 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 03.02.2014.

Kerstin Birkeland Ackermann aus Dielsdorf (ZH) organisiert Profi-Fotografen für Familien mit schwerstkranken Kindern. Als der Sohn der Familie Birkeland an Krebs starb, merkten die Eltern, dass sie keine Familienfotos aus der vierjährigen Kranken- und Notzeit des Buben und seiner Familie hatten.

Oft fällt zu spät auf, dass diese Bilder, die wichtig fürs Erinnern und Verarbeiten sind, fehlen. Die 40-jährige Kerstin Birkeland Ackermann sorgt darum mit ihrem Engagement dafür, dass die so wichtigen Erinnerungsfotos ermöglicht werden.

Kerstin Birkeland Ackermann vor ihrem Computer am Familientisch sitzend.
Legende: Rund 100 Foto-Termine mit schwerstkranken Kindern konnte die 40-Jährige bereits vermitteln. SRF

Ein Wettlauf mit der Zeit

Eines Nachts setzte sich Kerstin Birkeland Ackermann an den Computer und schrieb 80 Profifotografen an, ob sie auf Abruf und unentgeltlich zu Familien mit schwerstkranken Kindern fahren würden um diese zu fotografieren.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten sich 72 Fotografinnen und Fotografen – Das Projekt «Herzensbilder.ch» war gegründet. Eltern oder Spitäler melden sich nun bei Kerstin Birkeland Ackermann, diese organsiert einen Fotografen. Oft ist es ein Wettlauf mit der Zeit. In den letzten eineinhalb Jahren kam es zu rund 100 Einsätzen.

Die frisch gekürte «Heldin» am Morgen nach der Auszeichnung

2 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreienbühl, Birmensdorf ZH
    Die Absicht von sfr ist lobenswert: Den Wert von Alltags- und Freiwilligenarbeit ins Bewusstsein der Hörer zu bringen. Aber der Zweck heiligt die gewählte Form nicht: Bloss weil Publikumsvoting Mode ist, ist es falsch, unter all den Helden einen Wettkampf zu organisieren und schlussendlich nur EINE Person hervorzuheben und zwei zu Verlierern zu machen. Richtig wäre, die viele Sendezeit für die drei gewählten und dann für weitere gute Beispiele zu verwenden. Das entspräche dem Geist eines Helfers
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  • Kommentar von Vreni und Peter Schwab, Ins
    Wir möchten uns herzlich bedanken. Durften Gestern live dabei sein bei der Wahl. War für uns ein schönes Erlebnis. Mit vielen Gefühlen und neuen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg. Danke! Allen Helden des Alltags! Danke auch dem SRF 1 für die Gastfreundschaft war mega guet! Liebe grüsse Vreni u Peter Schwab
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