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Radio SRF 1 ÖV-Knigge: So machen Sie ihre Mitreisenden glücklich

Wer pendelt und mit Tram, Bus und Zug unterwegs ist, regt sich häufig über die schlechten Angewohnheiten von Mitreisenden auf. Das zeigen die vielen Reaktionen aus der Hörerschaft. Dem Ärger im öffentlichen Verkehr begegnen wir mit dem Radio SRF 1-ÖV-Knigge.

Zugpassagiere in einem vollen Zug.
Legende: Wer pendelt, leistet mit kleinen Gesten und dem Einhalten einfacher Regeln einen wichtigen Beitrag zum Fahrkomfort. Keystone

Knigge für das Reisen mit Zug, Bus und Tram

  • AC/DC, Techno oder Helene Fischer - nicht alle haben den gleichen Musikgeschmack. Drehen Sie die Lautstärke des Kopfhörers auf die niedrigste Stufe und lassen es bei anderer Gelegenheit wieder krachen.
  • Essen und Trinken sind natürliche menschliche Bedürfnisse. Aber Hunger und Durst müssen nicht zwingend im Zug gestillt werden. Wir empfehlen einen Besuch im Speisewagen oder den Verzehr von geruchsintensiven Nahrungsmitteln vor dem Besteigen eines öffentlichen Verkehrsmittels.
  • Jacken, Mäntel und Taschen pfeifen auf Bequemlichkeit - Mitreisende nicht. Verstauen Sie ihre persönlichen Utensilien nicht auf einem freien Sitz.
  • Schliessen Sie beim Betreten von Tram und Bus auf und machen Sie Platz für nachfolgende Fahrgäste. So kann das Tram rascher weiter fahren und Sie kommen früher ans Ziel.
  • Eine Gratiszeitung aus Papier ist schnell gelesen und noch schneller entsorgt. Legen Sie das Blatt zurück in die Zeitungsbox oder beglücken Sie einen Sitznachbar damit. Wer mit neidischem Blick immer wieder auf ihre Zeitung schielt, hat möglicherweise keine Pendlerzeitung mehr ergattern können.
  • Niessen Sie sie sich in die Armbeuge oder husten Sie sich in die Hand, niemals jedoch in Nachbars Gesicht oder Nacken.
  • Schuster bleib bei deinen Leisten - überlassen Sie den Job des Talkmasters den Profis vom Fernsehen und verzichten auf lautstarkes Telefonieren in Zug, Tram oder Bus. Suchen Sie besser das Gespräch mit dem Sitznachbarn - sie werden staunen, was der ihnen zu erzählen hat.
  • Schuhe ausziehen und die Füsse hoch lagern ist entspannend. Tun Sie dies zu Hause in der gemütlichen Stube - Mitreisende mit empfindlichen Nasen werden es Ihnen danken.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Das Emailschild"Nicht auf den Boden spucken"war früher in allen Trams+Zügen angebracht,wohl spez.wegen Tabakkauern.Diese Schilder wären auch noch heute auf öffentl.Arealen begrüssenswert,denn ungeniertes Spucken,oftmals samt Kaugummi auf Strassen+Trottoirs gehört noch heute zum Alltag,bes.der coolen Junglinge.Vor dieser Zeit gab es angeblich sogar noch Spucknäpfe,wo sich die tabakkauenden Passagiere befreien konnten.Mich stört beim Bahnfahren aber vor allem der Anblick all dieser Handysüchtigen.
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  • Kommentar von monika b, t
    Ich bin oft mit dem Zug unterwegs. Die Füsse hochlagern ja - aber bitte nicht in den Schuhen. Damit habe ich etwas Mühe.
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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Witzige Kniggeregeln. Eigentlich sollte man diese und weitere schon von der Kindheitsstube her kennen. Persönlichen Utensilien auf einem freien Sitz ist m.E. eigentlich noch nett, so hat man einen Anfangspunkt um mit einer sympatischen Person ins Gespräch zu kommen. Wir Schweizer sind da leider einfach viel zu Wortkarg wenn es um Smalltalk im ÖV geht.
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