Senslerdeutsch lernen im «Persönlich»

Verstehen Sie Senslerdeutsch? Nach dieser Sendung sicher etwas besser. Die beiden Gäste von Anita Richner machen die spezielle Mundart hörbar.

«Persönlich»-Gäste Simone Cotting und Robert Sturny.

Bildlegende: «Persönlich»-Gäste Simone Cotting und Robert Sturny. SRF

Die «Seisler», wie sich die Einwohner des Sensebezirks im Kanton Freiburg nennen, sagen der Erdbeere «Häppöri». Und dem Regenschirm «Pärisou». Ihr Dialekt ist für die Sensler ein beliebtes Markenzeichen. «Persönlich» aus Tafers, dem Hauptort des Sensebezirks.

Simone Cotting

Simone Cotting

Bildlegende: Simone Cotting zvg

Die Freude am Singen muss bei Simone Cotting in den Genen ihrer Familie liegen. Schon ihr Vater sang begeistert im Chor der Kathedrale von Freiburg und eines Tages nahm er die Tochter mit zur Probe.

Die Kirchenmusik ist die ganz grosse Leidenschaft von Simone Cotting. Nach der kaufmännischen Ausbildung auf einer Bank wandte sie sich immer mehr ihrem ursprünglichen Hobby zu. Heute füllt es fast ihre gesamte Zeit aus: Simone Cotting leitet einen Gemischten Chor und einen Frauenchor, daneben hat sie Verbandsarbeit geleistet und engagiert sich in der Fachstelle für Kirchenmusik. «Mit dem Geist bin ich gerne immer in Bewegung, mit dem Körper weniger», sagt sie. Trotzdem begleitet sie ihren Mann ab und zu auf eine Velotour: «Am liebsten einem See entlang».

Robert Sturny

Robert Sturny

Bildlegende: Robert Sturny zvg

Robert Sturny kennt fast alle Leute in Tafers. Kein Wunder, er hat sein ganzes Leben dort verbracht. Aufgewachsen mit vier Geschwistern in einem Weiler in der Nähe des Dorfes, hat Robert Sturny die KV-Lehre in Freiburg absolviert. «Mit welschen Lehrmeistern, deshalb ist mein Französisch so gut», meint er. Später hat Robert Sturny im Oberamt von Tafers gearbeitet, als Vizeoberamtmann und Oberamtsschreiber.

Seit 11 Jahren ist Robert Sturny pensioniert. Heute engagiert er sich für gemeinnützige Zwecke: Er begleitet kleine Schulkinder sicher über die Strasse, hilft Krebs- und Lungenpatienten in einer Notlage und hält Vorträge für Menschen vor der Pensionierung. Auch im Schweizerischen Fussballverband ist er seit Jahren aktiv, «obwohl ich kein talentierter Spieler war».

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