Terroristen nutzen Angst als Waffe – was macht das mit uns?

Zuerst traf der Terror Frankreich und die Türkei, jetzt steht Belgien unter Schock. Mehr als 30 Tote und über 250 Verletzte ist die erste Bilanz nach den Anschlägen in Brüssel. Terroristen verbreiten in Europa Angst und Schrecken. Im «Forum» wurde diskutiert: Was heisst das für unsere Gesellschaft?

Zwei bewaffnete Militaristen bewachen nach den Anschlägen in Brüssel ein Gebäude.

Bildlegende: Höchste Terrorwarnstufe nach den Anschlägen in Brüssel. Keystone

Die Attentat-Serie in Belgien erschüttert und verunsichert. Denn mit einem Ende solcher Anschläge ist nicht zu rechnen. Kurt Spillmann, emeritierter ETH-Professor für Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, ist überzeugt:

«  Europa muss mit weiteren Attentaten rechnen. »

Angst – die Waffe der Terroristen

Was bezwecken die Attentäter mit solchen Anschlägen? Für viele Experten ist klar: Die Verbreitung von Angst und Schrecken ist eine der Hauptwaffen der Terroristen. Sie wollen die westliche Gesellschaft mit ihren Werten destabilisieren.

Es kann überall passieren

Gemäss Nachrichtendienst des Bundes (NDB) gibt es keinerlei Indizien auf eine direkte Bedrohung der Schweiz. Der NDB erklärte nach den Anschlägen in Brüssel in seiner Stellungnahme, dass die Schweiz nicht primäres Zielland von islamistisch motivierten Attentätern sei. Als westliches Land bleibe die Schweiz aber ein mögliches Ziel.

Online-Diskussion

Was machen solche Terrormeldungen mit uns? und führt die Zunahme solcher Anschläge zur Destabilisierung unserer Gesellschaft? Diese Fragen diskutierten wir in der Sendung «Forum» mit Experten und zahlreichen Hörerinnen und Hörern, die ihre Meinung ins Kommentarfeld geschrieben haben.

Gäste und Experten in der Sendung

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