Vom Gänsekiel zum Luxus-Füllfederhalter

Die Geschichte des Füllhalters ist von vielen Tintenklecksen geprägt - und von Menschen, die aus Ärger darüber, selbst zu tüfteln begannen. In den Räumlichkeiten einer Jugendstil-Villa in St. Gallen zeigt Regi Weigelt eine Sammlung an historischen Schreibgeräten und Accessoires.

Regi Weigelt führt eine Papeterie in St. Gallen. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Schönschreiben, der sogenannten Kaligraphie. Seit Jahren ist sie ein absoluter Fan von «Füllis» und sammelt alles, was mit Schreibkultur zu tun hat.

« Das ist Musse und Genuss, langsam und sorgfältig mit einem guten Fülli Worte zu Papier zu bringen. »

Im ersten Fülli-Museum der Schweiz erlebt man die Geschichte der Schreibkultur anhand von Handschriften aus dem Dreissigjährigen Krieg, man sieht seltene Tintenfässer, frühe Feder- und Füllfederhalter, die ersten Kugelschreiber und lernt die Entwicklung kennen vom Gänsekiel bis hin zu den Klassikern der bekanntesten Schreibgeräte-Manufakturen der Welt.

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