Zum Inhalt springen
Inhalt

Radio SRF 1 Zurück in die Zukunft: Fünfzig Jahre Expo 64

Vor einem halben Jahrhundert pilgerten die Massen nach Lausanne. Dort zeigte sich der Zeitgeist, es gab an der Expo 64 viel zu bestaunen: moderne Architektur, Kunst und technische Wunderwerke wie Jacques Piccards U-Boot «Mésoscaphe» erwarteten die Besucher. Wir werfen einen Blick ins Archiv.

So viele Eindrücke. Die Expo 64 geizte nicht mit Reizen. Jede und jeder, der damals zu den 12 Millionen Besuchern gehörte, wird seine ganz eigenen Erinnerungen behalten haben. Manche davon sind vielleicht noch sehr präsent, andere verblasst. Wir lassen einige Momente wieder aufleben.

«Die Expo ist ein Werk des ganzen Landes und fordert uns auf, über unsere Existenz als Volk und Staat nachzudenken», heisst es pathetisch in diesem Beitrag aus der Schweizer Filmwochenschau. Die Landesausstellung sei ein «Spiegel der Heimat» – klicken Sie sich zurück in die Zukunft werfen Sie einen Blick hinein!

Auftakt zur Expo 64

Die grosse Besucher-Attraktion der Expo 64 war die «Mésoscaphe». Mit dem von Jacques Piccard gebauten U-Boot warfen 33'000 Besucher einen Blick unter die Wasseroberfläche des Genfersees. Dort sahen sie: nicht besonders viel. «Während das Licht ausserhalb der Kabine mehr und mehr nachlässt, das Blaugrün des Wassers langsam in Schwarz übergeht, zieht vor den Augen der Passagiere wohl keine sensationelle Flora und Fauna vorüber», heisst es in diesem Beitrag, der trotzdem sehenswert ist.

Auf Tauchfahrt mit der «Mésoscaphe»

Einer, der damals an der Expo mitgearbeitet hat, ist Rodolphe Lüscher. Als junger Bauzeichner ging er mit 20 Jahren nach Lausanne und konnte von Anfang an bei der Komposition der Anlage mitwirken.Heute ist Rodolphe Lüscher Architekt und erinnert sich im Gespräch mit Moderator Sven Epiney an die damalige Zeit.

Die sieben Entwürfe von Hans Falk für die Expo 64
Legende: Moderne Plakate: Die Entwürfe von Hans Falk für die Expo 64. Georges A. Pulver

Auch unserer Hörer Georges A. Pulver hat eine spezielle Erinnerung an die Expo 64, sie hängt sogar in seiner Wohnung: «Ich bin stolzer Besitzer von Probedrucken für die seinerzeitigen Plakate und Flyer, welche von Hans Falk handsigniert sind.» Mit einem Klick auf das Bild links können Sie die Fotografie dieser Probedrucke vergrössern und samt der zugehörigen Titel genauer betrachten.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von helen hofer, 2555 brügg
    Die Firma Lehmann aus Muntelier stellte die erste Filmkamra her um Pakete auf der Post zu filmen statt einzuschreiben.Auf der Post in Murten wurde der Film gedreht und ich durfte die Kamera bedienen und war ein "kleiner Filmstar "an der Expo
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hermann Keller, St.Gallen
    Als junger Sanitärplaner durfte ich erleben, wie die Heureka entstanden ist. Wir waren auf einem Baurundgang, da fuhr ein Lastwagen vor. Es stieg ein Mann mit blauem Ueberkleid aus und lud eine Menge Altmetall ab. Nach einem halben Jahr, durften wir erleben, die aus dem Altmetall die Heureka entstanden ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Soeben habe ich hier alte Erinnerung an die spektakuläre Unterseefahrt mit dem Mesoscaphe aufgefrischt. Das war eine einmalige Konstruktion "made in switzerland". Ja, damals florierten noch die Eigenproduktionen, ohne Konkurrenz von Asien etc. Zurück zum Mesoscaphe: Dieses rostete jahrzehntelang vor sich hin: Nun wird es restauriert und wird im neuen Glanz im Areal des Verkehrshauses Luzern zu bestaunen sein: Träumen von einer Unterseefahrt im Vierwaldastättersee inklusive !!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen