Zum Inhalt springen

Radio SRF 1 Zuwanderung: Löst der Inländervorrang das Problem?

Die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative ist eine Gratwanderung zwischen der Anerkennung des Volkswillens und der Absicht, eine Konfrontation mit der EU zu vermeiden. Das Parlament schlägt einen Inländervorrang vor. Im «Forum» diskutieren Hörerinnen und Hörer mit Politikern und Experten.

Legende: Audio «Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören abspielen.
55 min, aus Forum vom 08.12.2016.

Hier geht es direkt zur Online-Diskussion.

Das Konzept zur Umsetzung der SVP-Initiative sieht vor, dass inländische Stellensuchende auf dem Schweizer Arbeitsmarkt bevorzugt behandelt werden. Nachdem sich der Ständerat dafür ausgesprochen hat, hat nun der Nationalrat entschieden, dass Firmen bei der Besetzung von freien Stellen weniger administrativen Aufwand haben sollten.

Wird so dem Volkswillen nach einer beschränkten Zuwanderung genügend Rechnung getragen? Dies forderte die SVP nämlich mit der Masseneinwanderungsinitiative (MEI). Schafft es die Schweiz auf diese Weise, eine drohende Konfrontation mit der EU zu vermeiden? Agieren die Politikerinnen und Politiker im Bundeshaus besonnen oder mutlos?

Im Studio diskutieren mit Hörerinnen und Hörer:

  • Kurt Fluri, Nationalrat, FDP
  • Andreas Glarner, Nationalrat, SVP
  • Cédric Wermuth, Nationalrat, SP
  • Stefan Engler, Ständerat, CVP

95 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Die Arbeitslosenzahlen vom RAV wiederspiegeln nur einen Teil der Arbeitslosigkeit in der CH. Die meisten CHer kämpfen sich monatelang selber durch, bevor sie Arbeitslosengeld beziehen. Viele verschulden sich. Jeder Ausgemobbte 50+ oder Jugendliche (11%Jugendarbeitslosigkeit!) sollte sich sofort beim RAV melden.An der Schlange vor dem RAV darf sich jeder EU-Bürger anstellen, der Lust hat in der CH zu leben. Das CH-Parlament missachtet die Probleme durch PFZ und diskriminiert die CHer. BV-Bruch.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    ...........nachdem sich das Wahlvolk selbst ein Bein gestellt hat , finde ich, dass vor dem Fall respektive einer Amputation dieses Gliedes der Zweck die Mittel heiligt. Vorausgesetzt natürlich, dass die EU der Schweiz das in Anbetracht solcher Schwindel erregender juristischer Winkelzüge so billig durchgehen lässt. Man muss allerdings damit rechnen, dass die EU drauf guckt, ob etwaige Vereinbarungen auch wirklich sinngetreu eingehalten werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Willy Brauen (Willy Brauen)
      Marcel Chauvet: Nicht das Volk hat sich ein Bein gestellt, sondern die Politiker haben dem Volk gleich beide Beine gestellt - sehr würdig, nicht? Die BürgerInnen wollen weniger Zuwanderung, Punkt!! Ist das bei jährlichen 80'000 Zuwanderung in unser kleines Land und relativ hoher Arbeitslosigkeit, so schwer zu begreifen? Das hat mit Parteien, oder Wutbürgertum nichts zu tun! Ist das so schwer zu erkennen??
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roman Loser (Jessica)
    Es muss schon jemand mächtig abgebrüht sein um einen solchen Verfassungsbruch zu begehen oder gutzuheissen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen