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Aktuell «Begegnet den Flüchtlingen mit einem Lächeln!»

An der Grenze zu Buchs im Kanton St. Gallen wird heute Dienstag ein Flüchtlingszug aus Budapest erwartet. Laut Stefan Frey von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gibt es einiges, was man für die Neuankömmlinge aus den Krisengebieten tun kann.

Legende: Audio Kuchen backen, Kleider spenden, Zeit schenken: Das kann man tun abspielen.
3:52 min

Hier die konkreten Vorschläge von Stefan Frey:

  • Kuchen backen: Es braucht nicht den grossen Wurf. Man kann im Kleinen helfen. Stefan Frey von der Flüchtlingshilfe rät: «Geht diese Menschen im Durchgangsheim besuchen, backt einen Kuchen, begegnet ihnen auf der Strasse mit einem Lächeln. Wichtig ist, dass die Flüchtlinge, welche aus einer schlimmen Situation kommen, mit etwas Menschlichkeit empfangen werden.»
  • Kinderspielzeug und Kleider weitergeben: Verschiedene Freiwilligenorganisationen sammeln für die Flüchtlinge dringend benötigte Gegenstände. Ebenso ist es möglich, sich direkt bei einem Durchgangsheim zu melden und dort anzufragen, was gebraucht wird. Wichtig ist laut Stefan Frey, nicht einfach Schachteln vor einem Heim zu deponieren, sondern sich zuerst zu erkundigen, welche Spenden sinnvoll sind.
  • Zeit schenken: Warum nicht einen Kindernachmittag in einem Durchgangsheim organisieren oder den Flüchtlingen Nachhilfe- oder Deutschunterricht erteilen? Auch mit den Menschen aus den Krisengebieten einkaufen zu gehen sei eine gute Idee, so Stefan Frey. «Sie müssen lernen, wie die Schweiz tickt und wo man günstig Waren beziehen kann, denn sie haben nicht viel Geld zur Verfügung.»

Jeder kann helfen: Das sind die kreativsten Flüchtlingsaktionen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von ruth heinrich, ostermundigen
    menschen die vor gewalt und krieg flüchten müssen,machen mir herzileid.ich verlange,dass diese menschen in anständigen Unterkünften unter gebracht werden.ich verlange,dass sie so schnell wie möglich integriert werden.das was jetzt auf dieser welt läuft,finde ich sowas von tragisch.wir leben in Sicherheit,haben alles genug von allem.merci
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  • Kommentar von Simon Widmer, Luthern-Bad
    sproblem esch nor die wos wörklech nötig hätte z flöchte hei ke gäud för di schlepper z bezahle. sprech di verrecke dert onde. ond die wos chöi zahle chöme usere bessere gägend. ond läbe nochäne vo üüs. ond die grossartige Politiker wo im bondeshuus de grossi zapfe näme vo üüs stürezahler ond de no zom spände uufrüefe setmer aune de lohne, bohni ond gratti striiche ond gschiider dene bedörftige häufe. metlerwile rege mech die ave extrem uuf . GROSSI SCHNORRE OND ÖBERHOUPT NÜÜD DERHENDER (KOTZ)
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    1. Antwort von Tatjana Tognacca, Gisikon
      Ich glaube kaum, dass alle Flüchtlinge, welche sich die Schlepper leisten können viel Vermögen besitzen. Meistens kratzen sie ihr letztes Geld zusammen und/oder ihre Eltern/Familien sammeln und verkaufen ihr Hab und Gut dafür. Und ja, Schmarotzer gibt es leider überall. Auch in der Schweiz. Wir haben so viel und etwas davon mit anderen zu teilen, denen es nicht so rosig geht, betrachte ich als Privileg. Und ich bin weder Grosskotz noch Grossverdiener.
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  • Kommentar von SJ, Azmoos
    Wo befindet sich dieses Durchgangsheim denn?
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    1. Antwort von SRF 3
      Am besten fragst du bei deiner Wohngemeinde oder deinem Wohnkanton nach, wo Flüchtlinge untergebracht sind.
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