Best of 2013: «Input»

Die SRF 3 Hintergrundsendung Input hat ihre drei bemerkenswertesten Sendungen des Jahres gewählt. Dazu gehört die grosse Auslegeordnung zum Kuss.

Zu sehen sind zwei als Mimen verkleidete Personen, ein Mann und eine Frau, die sich küssen.

Bildlegende: Buchhaltung: rund 70 Tage unseres Lebens verbringen wir küssenderweise. Keystone

Das Input zur Frage, warum wir küssen war eine der drei besten Inputsendungen des Jahres. Warum? Weil sie stimmungsvoll aufzeigt, warum wir rund 70 Tage unseres Lebens mit küssen verbringen. Wir küssen aus Leidenschaft. Und um den idealen Partner für den Nachwuchs ausfindig zu machen.

Wir erfahren von einer Psychologin, dass wir mit Küssen unser Immunsystem stärken. Und dass der Kuss auch Macht hat. Um die Beziehung zu stärken. Eindrückliche Töne von Menschen wie dir und mir verdeutlichen aber auch, dass die Macht des Kusses auch negativ sein kann. Wenn wir den Falschen küssen.

Rekordzahl an Kinderpsychiatern

Ebenfalls zu den besten Inputsendungen des Jahres gehört diejenige, die sich mit Kindern in der Psychiatrie befasst. Nirgendwo sonst gibt es vergleichsweise so viel Kinderpsychiater wie in der Schweiz. Haben wir am meisten psychisch kranke und gestörte Kinder? Input nimmt uns dahin mit, wo uns sonst der Einblick verwehrt bleibt. Wir blicken hinter die Mauern der Kinderpsychiatri - eine einfühlsame und aufschlussreiche Reportage.

Sie dokumentiert, dass die Hälfte der psychisch kranken Kinder einen Elternteil hat, der ebenfalls psychisch krank ist. Und dass die Kinder in der psychiatrischen Klinik Strukturen und Zuwendung erhalten, die für den Neustart in der Aussenwelt von Nöten sind.

Ein Dorf kämpft ums Überleben

Schliesslich gehört das Input über Disentis zu den Top 3 des Jahres. Input fuhr im Rahmen der SRF3-Themewoche «Allegra Rumantsch» bergwärts - ins Bündner Oberland, dem Kerngebiet der rätoromanischen Schweiz. Und wir erfuhren: das abgelegene Disentis kämpft ums Überleben.

Es werden immer weniger Kinder geboren, viele Menschen wandern ab, weil sie dort oben keine Arbeit finden. Die Reportage führt in einer Tagesreise durch das Dorf. Und veranschaulicht, wie alte und junge Dorfbewohner mit den Herausforderungen umgehen. Eine der drei besten Sendungen des Jahres, weil sie den Disentiser Bewohnern und ihren Nöten ganz nahe kommt.