Zum Inhalt springen
Inhalt

Aktuell Bildergalerie: Graffiti-Legende Harald Naegeli

Er ist bekannt als «Sprayer von Zürich». Von 1977 bis 1979 verzierte er Zürichs Betonwelt mit geschätzen 400 bis 600 Strichfiguren. Dann setzten Strafprozesse ein, der Künstler floh. Vor 30 Jahren wurde er gefasst.

Das Zürcher Obergericht verurteilte den Angeklagten zu neun Monaten Gefängnis ohne Bewährung. Doch da war Naegeli schon über alle Berge. Er hatte sich nach Westdeutschland abgesetzt, um sich dem Zugriff der Justiz zu entziehen.

Von Interpol gejagt

Auch dort animierten ihn kahle Mauern zu neuen Taten. Er wurde von Interpol gejagt und schliesslich verhaftet. Am 27. August 1983 bekam die Polizei ihn den Sprayer zu fassen, als er die Grenze nach Dänemark übertrat.

Harald Naegeli ist heute 74 Jahre alt. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andrea Signer, Langnau
    Ich begreife nicht, warum man hier einen Menschen, der illegale Handlungen vornahm, quasi als Helden feiert?! Das sollt nicht sein; einmal abgesehen davon, dass seine "Strichmännli" sich etwa auf dem künstlerischen Niveau eines Primarschülers bewegen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A. Beobachter, Rheinland
      Ihr Kunstverstand scheint sehr differenziert zu sein ... Im Ernst war die Diskussion, was Kunst sei und was nicht sowie was Künstler dürfen schon immer zentral - und wird es hoffentlich auch immer bleiben. Für mich sind Künstler Menschen, die Ideen formulieren, die andere möglicherweise auch haben, aber - gefangen in wahren und vermeintlichen Zwängen - nicht zu äussern wagen oder vermögen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen