Campinos Bruder kassiert ab – Fun Facts aus der Wirtschaftswelt

Seit 10 Jahren erklärt euch unsere Wirtschaftsredaktion, wie der Business-Hase läuft: Wer mit Milliarden jongliert, gerade die Pleite riskiert und wieso uns das tangiert. Doch auch in der «seriösen» Welt des grossen Geldes gibt es kuriose Auswüchse – hier sind 5 milliardenschwere Fun Facts.

    • 1.
      Campinos grosser Bruder kassiert kräftig ab
      Die Eltern haben es ja immer gesagt: Lern' was Vernünftiges! Während Campino sich vergleichsweise für Kleingeld die Seele aus dem Leib schreien muss, dreht sein älterer Bruder Michael am ganz grossen Rad. Als Nachlassverwalter von Lehman Brothers Deutschland verlangte er mit seiner Kanzlei über 800 Millionen Euro Honorar. Wie viel Geld am Ende auch geflossen sein mag: Vermutlich kam er dabei auch abzüglich aller Kosten auf seine Kosten.
      Campino mit Mikrofon auf der Bühne.

      Bildlegende: Keystone

    • 2.
      Keine Ente: Steve Jobs war auch bei Disney dick im Geschäft
      Der legendäre Apple-Chef war grösster privater Einzelaktionär von Walt Disney. An die Aktien kam er durch den Verkauf von Pixar. Das Unternehmen hatte er 1986 für 5 Millionen Dollar gekauft und weiteres Geld investiert, doch das hat sich mehr als rentiert: Kurz nachdem Pixar 1995 den Film «Toy Story» in die Kinos brachte, ging Pixar an die Börse – und der massive Kursgewinn der Aktien machte Steve Jobs zum Milliardär.
      Steve Jobs und Donald Duck

      Bildlegende: Keystone/Disney (Bildmontage)

    • 3.
      Fatal Error: Als Microsoft-Chef über das iPhone lachen
      500 Dollar für ein Handy mit Vertrag? Noch dazu eines ohne Tastatur? Nein, dieses iPhone hat keine Zukunft. Microsoft-Chef Steve Ballmer war sich so sicher, dass er 2007 öffentlich über das komische Apple-Ding lachte. Mit einem Satz hatte der Visionär jedoch irgendwie recht: «The most expensive phone in the world» kam Microsoft ziemlich teuer zu stehen. Vermutlich schlägt sich Ballmer auch heute noch mit seinem Nokia 6310 gegen die Stirn, wenn er an die fatale Fehleinschätzung von damals denkt.
    • 4.
      Google kaufen? Für 1 Million Dollar? Hmm... nein. Clever, Yahoo!
      Eine ganze Million Dollar wollte Yahoo im Jahr 1998 für Google wirklich nicht ausgeben. Ist ja auch viel Geld. 2003 wären dann schon 3 Milliarden fällig gewesen. Klar, dass Yahoo wieder nicht zuschlug. Wie viel ist Google eigentlich heute wert? Moment, mal kurz yahoo... ach, googeln: rund 560 Milliarden Dollar.
      Yahoo und Google-Logos

      Bildlegende: Bildmontage SRF

    • 5.
      Kein Snapchat-Schnäppchen für Mark Zuckerberg
      Es gibt schlechteres, als mit Anfang 20 gut 3 Milliarden angeboten zu bekommen – und abzulehnen. Das gesunde Selbstvertrauen von Snapchat-Gründer Evan Spiegel wurde belohnt, heute wird sein Unternehmen mit fast 25 Milliarden Dollar bewertet. Nur Mark Zuckerberg kotzt vermutlich Regenbögen, wenn er an den geplatzten Deal denkt – das verführerische Angebot kam von Facebook.
      Evan Spiegel vor Snapchat-Logo.

      Bildlegende: Keystone

Man kann über die kapitalistischen Kapriolen dieser Welt schmunzeln oder stöhnen, nur ignorieren sollte man sie nicht, weil sie unsere Lebens- und Arbeitswelt direkt beeinflussen. Darum berichtet die SRF 3 Wirtschaftsredaktion seit 10 Jahren über Banken, Währungen, Firmen und technische Innovationen, die die Wirtschaftswelt verändert haben. In der Woche vom 31. Oktober bis 4. November blicken wir bei Radio SRF 3 zurück, analysieren die grossen Themen der Weltwirtschaft der letzten 10 Jahre und schauen, wie es um die Wirtschaftslage der Schweiz steht. Wie es um euer Wirtschaftswissen steht, könnt ihr hier in unserem Quiz testen.