Chuenisbärgli: Die Helden im Hintergrund

Am Samstag findet zum 59. Mal der legendäre Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden statt. Ohne die unbekannten Helden im Hintergrund wäre ein solcher Event nicht möglich. Wir haben den Rennleiter und den Pistenchef bei den letzten Vorbereitungen besucht.

Die letzten Vorbereitungen in Adelboden laufen auf Hochtouren, doch von Hektik keine Spur. Pistenchef Toni Hari und Rennleiter Hans Pieren blicken dem Grossanlass total gelassen entgegen.

Nicht einmal die 12 Grad, die der Wetterbericht voraussagt, bringen die Organisatoren aus der Ruhe. Die Pisten sind momentan durchgefroren und sollten auch den warmen Temperaturen standhalten. «Das warme Wetter schwächt zwar die Piste, im Gegensatz zum letzten Jahr ist die Grundlage aber besser», so Pieren.

Ein erfahrener Fuchs

Hans Pieren ist seit 1994 Rennleiter am Chuenisbärgli. In diesen zwanzig Jahren konnte das Rennen immer gestartet werden. Zweimal musste der Riesenslalom allerdings im ersten Lauf wegen Nebels abgebrochen werden.

«Das Schlimmste was am Wochenende passieren könnte, wäre ein schwerer Unfall oder das technische Versagen der Bahn», sagt der ehemalige Skirennfahrer Hans Pieren.

Riesenbohrer, Farbe und Holzkeile

Die roten und blauen Tore für den Slalom und den Riesenslalom sind jetzt noch im Materiallager am Chuenisbärgli untergebracht. Im Verlauf vom Freitag werden die Tore dann auf der Piste platziert. Der Materialwart Niklaus Stalder hat uns sein Reich gezeigt:

Der Materialraum auf dem Chuenisbärgli