Dank der Rap-App zum Eminem werden?

«Sprich in die App und AutoRap verwandelt deine gesprochenen Wörter auf magische Weise in einen echten Rap», versprechen die Macher. Klingt nach fettem Zauber-Shizzle, kommt dann aber doch etwas mager daher. Funny ist die App trotzdem. Hört selbst.

SRF 3 Stimmen mit «AutoRap»

«Black Music Special»-Moderator Sascha Rossier zeigt die Rap-App auf seinem Handy

Bildlegende: Die Rap-App: «Macht keine Lil Kim und keinen Big L aus dir, aber funny ist das Ding schon», sagt Sascha Rossier. SRF 3

Die Beschreibung klingt zu gut, um wahr zu sein: «YO. Das ist Auto Rap. Es verwandelt gesprochene Wörter in Rap und korrigiert schlechtes Rappen.» Krass. Die patentierte «Rappifizierungstechnologie» machts möglich. Dazu gibts Freestyle-Beats oder Songs von Künstlern wie Snoop Dogg und Nicki Minaj. Aiiight!

Zugegeben: Wir sind der Versuchung erlegen und haben Sascha Rossier (Kopf und Stimme vom «Black Music Special») gebeten, sich das Teil mal runter zu laden. Getan, gerappt, gelacht: Was dabei rauskam, wird sicher nicht in die Musikgeschichte eingehen. No way.

«  Mit der App kann man dem Grosi vielleicht einen lustigen Geburtstagsgruss aufnehmen. Einen Wahnsinns-Track haut das Ding aber nicht raus. »

Sascha Rossier
Moderator «Black Music Special»

Zaubern kann die Rap-App also doch nicht. Man kann mit ihr aber durchaus Spass haben. Klar. Der Spass kann dann aber schnell mal was kosten: Die Auswahl an Gratis-Beats ist dürftig. Will man das Arsenal erweitern, braucht’s Cash: Die Abos gibts monatlich für fünf und jährlich für knapp 40 Franken.