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Aktuell De Weck: «Das Attentat massakriert die Pressefreiheit nicht»

Als Chef des grossen Medienhauses SRG SSR macht Roger de Weck das Attentat in Paris sehr betroffen. Am Donnerstagmorgen war er live zu Gast bei Mario Torriani.

Roger de Weck zu Gast bei Mario Torriani.
Legende: Roger de Weck zu Gast im SRF 3 Studio. SRF 3

Roger de Weck (61) ist zweisprachig aufgewachsen, ist Journalist und Publizist und hat unter anderem als Korrespondent in Paris für die deutsche Zeitung «Die Zeit» gearbeitet.

Seit Mai 2010 ist er Generaldirektor der SRG SSR, der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, zu der auch SRF gehört. Als Chef eines grossen Medienhauses macht ihn der Terroranschlag aufs Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris sehr betroffen.

Zu Gast bei SRF 3

Am Donnerstagmorgen war de Weck zu Gast bei Mario Torriani. «Ich trauere um die ermordeten Kollegen und Kolleginnen in Frankreich, aber auch um die ermordeten Polizisten, die die Journalisten schützen wollten», sagte er live bei SRF 3.

Der Anschlag ist ein Angriff auf die Medienfreiheit.
Autor: Roger de WeckGeneraldirektor SRG SSR

«Die Täter wollten die Medien einschüchtern, das ist ihnen zum Glück nicht gelungen», sagte Roger de Weck im Interview. «Das zeigt die grosse Solidarität in vielen, vielen Ländern.»

Medien werden ihre Freiheit nach diesem Anschlag noch stärker nutzen.
Autor: Roger de WeckGeneraldirektor SRG SSR

4 Kommentare

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  • Kommentar von CHRISTIAN ALEXANDER STAUB, CH-3613 STEFFISBURG
    Wenn ich die Statements von Leuthard, Somaruga und de Weck verinnerliche, dann dreht sich mir die aufgenommene Nahrung in die verkehrte Richtung, ab solcher Verlogenheit. Gerade die Staatspropaganda-Anstalt mit ihrer CH flächendeckenden Zwangs-Steuer je Bürger, lebt es perfekt vor, was Aussperrung aus Blogs und Zensur in rigoroser Willkür bedeutet. Mit mir wurden über Jahre Bürger gegen alle Freiheit, Menschenrechte, Meinungsfreiheit rassistisch verfolgt, hausdurchsucht, polizeilich verhaftet.
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Sehr geehrter Herr de Weck. Bitte vergleichen Sie mal die letzten beiden Schawinski Sendungen miteinander. Der Islamkritische Andreas Thiel durfte kein Satz zu Ende sprechen, wurde beleidigt und fertig gemacht. Der Islamfreundliche Arnold Hottinger wird hoch gelobt und kann ohne agressive Unterbrechung den Koran anpreisen. Das ist für mich keine Pressefreiheit oder Meinungsvielfalt, sondern es ist eine Form von Zensur. Geben Sie doch Herrn Thiel eine Canche seine Meinung am Fernsehn zu sagen.
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  • Kommentar von David Neuhaus, Winterthur
    Das Attentat ist verabscheuungswürdig, mein herzliches Beileid den betroffenen Angehörigen. Anscheinend trifft es genau noch die wenigen unabhängigen Redaktionen. Bei unseren “gelenkten-Interessen-Propagandamedien“ von Pressefreiheit zu sprechen ist jedoch zynisch oder zumindest fragwürdig! Und genau diese sind es wieder die diesen Begriff anlässlich dieses schrecklichen Vorfalles in den Mund nehmen. Shame on you!
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