Der Mister Sexbox

Der Spatenstich für die Sexboxen in Zürich ist erfolgt. Geplant hat die Sexboxen der Architekt Peter Pfister. Er will ein Sexboxen-Areal, das menschenwürdig ist, aber keinen Prostitutions-Tourismus auslöst.

Die erste Schaufel Erde ist ausgehoben. Nun sind die Bagger an der Reihe. Das Zürcher Sexboxen-Areal in Zürich Altstetten wird realisiert. Bis im August sollen die Verrichtungsboxen, wie sie in der Beamtensprache heissen, stehen.

Neben den zehn Sexboxen kommt ein Betreuungspavillon für die Frauenberatungsstelle Flora Dora zu stehen. SRF 3 hat am Tag des Spatenstichs den Mr. Sexbox von Zürich besucht.

Schön, aber ja nicht zu schön

Der 66jährige Architekt Peter Pfister hat gegen Schluss seiner beruflichen Vita einen speziellen Auftrag gefasst. Das Sexboxen-Areal soll zwar so schön sein, dass die Prostituierten auch tatsächlich dort ihre Freier bedienen. Aber allzu schön soll es dann doch nicht sein.

Schliesslich will Zürich keinen Prostitutions-Tourismus fördern. «Das Areal soll auf jeden Fall menschenwürdig sein», sagt der Architekt Pfister. Deshalb bleiben die Bäume auf dem Areal stehen. Die Strasse wird darum herum gebaut. Das ist günstiger und soll Atmosphäre schaffen.