Dramatischer Dokumentarfilm: «Streif - One hell of a ride»

Seit 75 Jahren zieht ein Skirennen auf der Streif Fans aus aller Welt in seinen Bann. Pünktlich zum Jubiläum kommt ein Film zur Streif in die österreichischen Kinos. Der Regisseur erzählt, warum er im Film auch zahlreiche Unfälle zeigt.

Für die Skirennfahrer bedeutet die Abfahrt auf der Streif pures Adrenalin. Keine Abfahrt ist steiler, keine gefährlicher, keine hat weitere Sprünge. Genau darum werden hier Sieger zu Helden.

Für den Reggiseur Gerald Salmina war genau dies die Herausforderung um einen authentischen Film über die Streif zu drehen - das Adrenalin der Athleten erlebbar zu machen.

«  Wir wollen mit diesem Film die Perspektive der Rennfahrer einnehmen und ihre Gefühle der Streif gegenüber zeigen. »

Gerald Salmina
Regisseur

Regisseur Gerald Salmina im Gespräch mit Didier Cuche.

Bildlegende: Regisseur Gerald Salmina im Gespräch mit Didier Cuche. GMX

Der Film wollte 5 Rennfahrer porträtieren, welche die Streif noch nie gewonnen haben. Doch es kam etwas anders. Im vergangenen Jahr gewann dann aber Protagonist Hannes Reichelt auf der Kitz und stieg in den Olymp der Gewinner auf.

Schonungslos zeigt der Film auch die Schattenseiten des Sports, darunter viele schwere Stürze.

«  Man darf die Gefahr nicht ignorieren. Diese Stürze zu zeigen ist auch präventiv, sonst glauben die Leute, jeder könne die Streif runterfahren. Man muss sich alles erarbeiten. Das wollen wir zeigen. »

Mit Erfolg. Der Dokumentarfilm ist so erfolgreich wie kein anderer in Österreich. Bereits sind über 160'000 Tickets verkauft worden. In der Schweiz läuft der Film momentan nicht in den Kinos. Die Macher setzen allerdings alles daran, dass der Film bald auch bei uns im Kino zu sehen sein wird.