Florence Fischer gerät ins Schleudern

Mit dem Handy am Steuer: Die Verkehrsredaktorin von SRF 3 erlebte, wie gefährlich das ist. In Safenwil wagte sie sich auf eine Rundstrecke mit Schikanen.

Multitasking ist Stress, und manchmal auch saugefährlich. Auf Schweizer Strassen gab es 2012 wegen «Ablenkung durch Bedienung des Telefons» 45 Unfälle, darunter einen mit tödlichem Ausgang.

Ablenken statt lenken

SRF 3 Verkehrsredaktorin Florence Fischer musste SMS-schreibend durch einen Parcour fahren und konnte dabei kaum ihr Auto beherrschen. Mit dieser Überforderung ist sie nicht alleine.

Trotzdem ist Telefonieren oder SMS schreiben während dem Autofahren schon fast ein Trend. 10'232 Personen mussten im vergangenen Jahr ihren Ausweis abgeben, weil sie sich beim Autofahren durch ein Navigationsgerät oder Telefon ablenken liessen. Das ist eine markante Steigerung um fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit dem Handy am Steuer – kein Kavaliersdelikt

Das Verwenden eines Handys ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt kostet 100 Franken Busse. Aktivitäten, die übers Telefonieren hinausgehen (SMS tippen oder lesen) gelten als grobe Verkehrsregelverletzung und können angezeigt werden.

Wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit anderer darstellt oder diese in Kauf nimmt, muss mit einer Geldstrafe oder mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen.

Der Florence-Fischer-Test

Diese Ablenkungen waren für unsere Verkehrsredaktorin am gefährlichsten:

1. Radio einstellen
2. Telefonieren
3. auf dem Handy das Navi bedienen
4. SMS schreiben