Google Translate: Nay redet noch, und der Chinese versteht schon

Die Zeiten sind vorbei, in denen manch einer, bevor er eine Reise tut, panisch das Voci im Reiseführer auswendig lernt. Jetzt kann man auch in fremden Gefilden lustig drauflos parlieren. Google Translate wird's schon richten. Wirklich? Hier der Praxistest.

Der chinesische Koch Juan Ping im Restaurant an der Zürcher Landstrasse

Bildlegende: Yuan Ping redet nur gebrochen Deutsch. Eine nette Unterhaltung ist trotzdem möglich. SRF

Das Versprechen: Einfach auf die bestehende Internetverbindung vertrauen, ins Handy quasseln und zuhören wie Google Translate das Ganze auf Chinesisch, Arabisch oder jede andere Wunschsprache wiedergibt. Alles Habakuk? SRF 3-Moderator Fabio Nay hat's in einem chinesischen Restaurant an der Zürcher Langstrasse und im beim arabischen Ladenbesitzer um die Ecke getestet. Und reüssiert – na ja, teilweise.

In die Ferien, nur mit Apps: Diese Programme gehören «eingepackt»

Wer sich nicht nur ins chinesische Restaurant in Zürich, sondern tatsächlich raus in die Welt wagt, sollte sich gemäss Digitalredaktor Guido Berger noch mit ein paar weiteren, wertvollen Programmen rüsten. Das Basis-Set besteht aus:

  • Google Maps
  • Wikipedia
  • Trip Advisor oder Yelp
  • Dropbox
  • Notizen oder iA Writer

Je nach Reiseziel kommen beispielsweise Museums-Apps (bei Städtereisen), präzisere Wetter-Programme (beim Abenteuer Natur), digitale Taschenlampen (dito) dazu. Eine ausführlichere Besprechung des modernen Rüstzeugs und Angaben zu den Grundvoraussetzungen wie Strom und Daten-Roaming findet ihr hier.