Mit der Gummisusi im Team: Die verrücktesten Wettkämpfe der Welt

Wer am Samstag den Ironman auf Hawaii gewinnen will, braucht Muskeln aus Stahl, einen eisernen Willen und Nerven wie Drahtseile. Mindestens! Zu anstrengend? Wir hätten da Alternativen – aus der Kategorie «verrückteste Wettkämpfe der Welt».

Die Schweizer essen Käse, die Engländer rennen ihm hinterher – seit 200 Jahren. Am legendären Käserennen in der englischen Grafschaft Gloucestershire versuchen die Teilnehmer, einen Laib Käse zu fangen, der mit bis zu 100 Stundenkilometern den Cooper’s Hill hinunterrollt. Knöchelverstauchungen und Beinbrüche gehören dazu – doch die Strapazen lohnen sich! Wer zuerst unten ankommt, darf nämlich den Käselaib behalten. Bleibt zu hoffen, dass der Gewinner laktosetolerant ist.

Zur Vorbereitung auf dieses Rennen gehört es dazu, sich die Lampe zu füllen. Und zwar mit Bier – mit viel Bier. Aus mehreren Tausend leeren Bierdosen bauen die Teilnehmer Boote, um danach mit den Konkurrenzbooten im australischen Darwin um die Wette zu paddeln. Mitmachen darf jeder, der über 18 Jahre alt ist, ein Boot gebaut hat, das hauptsächlich aus Bierdosen besteht und dessen Kapitän nicht komplett betrunken ist. Prost!

Für die Bubble Baba Challenge im russischen Ort Losevo werden ausschliesslich Zweierteams zugelassen – bestehend aus einem Schwimmer und seiner Gummisusi. Zunächst bringen die Teilnehmer ihre Liebespuppe zu Fuss oder auf dem Velo zum Fluss Vuoksi, bevor sie sich dann mit ihr ins eiskalte Wasser stürzen. Ob blond oder vollbusig: Ziel ist es, dass der Schwimmer heil mit seiner Puppe am anderen Ufer ankommt.

Auch die Schweiz kann punkto verrückte Wettkämpfe mithalten. Jedes Jahr wird auf dem Pfäffikersee in ausgehöhlten Riesenkürbissen um die Wette gepaddelt. Richtig gelesen, in Kürbissen. Wer starten will, muss also nicht nur starke Arme, sondern auch einen grünen Daumen haben: Ein Kürbis, der gross genug für ein Einmannboot ist, will schliesslich erst einmal gezüchtet sein.