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Aktuell Roger Federer lässt seine Kritiker alt aussehen

Vor rund einem Jahr wollten Journalisten und Ex-Spieler Roger Federer in den Ruhestand komplimentieren. Den Meister liess das kalt und er schlug gewohnt souverän zurück: «King Roger» küsst wieder Pokale in Serie und steht kurz vor der Rückkehr auf den Tennisthron. Wo sind all die Kritiker geblieben?

Legende: Audio Gestern Kritik, heute wieder Jubel abspielen.
2:29 min

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um ein an einem Denkmal zu rütteln? Es ist gar nicht so lange her, da wagten sich die Kommentatoren aus der Deckung und empfahlen dem besten Tennisspieler aller Zeiten, sich fortan lieber auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Seine grosse Zeit sei vorbei.

Ja, auch Cédric Pioline hat mal Tennis gespielt. Und in seiner gesamten Karriere so viele Turniere gewonnen, wie Roger Federer bislang in seinem vermeintlichen Rücktrittsjahr 2014 – nämlich fünf. Der Ex-Profi war aber bei weitem nicht der einzige, der Federers Stern unaufhaltsam sinken sah. Auch der «Evening Standard» war der Meinung, dass es doch nun genug sei. Dafür gab es verbale Prügel von Federer-Fans.

Dass sich ein Roger Federer von so banalen Dingen wie biologischen Alterungsprozessen besiegen lässt, haben echte Fans sowieso nie geglaubt.

Und sie haben Recht behalten. Wir schreiben das Jahr 2014 und Roger Federer spielt die Konkurrenz mal wieder in Grund und Boden, während die Federer-Kritiker von gestern längst wieder in ihren Löchern verschwunden sind.

30 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    In Basel waren Murray, Djoker, Nadal nicht dabei - na und ! Diese hat RF schon mehrmals geschlagen. Sein 2014 ist fantastisch. Er spielt halt mit Kopf, Herz und Können. Logisch, bei der nächsten Niederlage werden die bekannten RF-Todesstösser ihn wieder in Pension schicken - so ist es halt mit den "Fachmenschen in diesem Forum". Irgendwann wird RF aufhören - hoffentlich nicht im 2015, auch wenn es nicht so extrem gut laufen sollte wie 2014.
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  • Kommentar von BBB, St. Gallen
    An rdg und Kritiker:wenn ihr selber Tennis spielen würdet, und zwar mindestens mit Lizenz, dann würden Ihr nicht so ein Quatsch rauslassen. Kritiker die selber nicht Tennis spielen oder zumindest mal ein Spiel selber live vor Ort gesehen hat: kritisiert nicht über Themen von denen ihr nichts versteht. Solange Roger Freude am spielen hat, soll er spielen. egal ob er Erfolg hat oder nicht. Ihr seid nur eifersüchtig weil er seinen Traum lebt.Und die Kritiker sollen weiterträumen!
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  • Kommentar von Jim James, Zürich
    Natürlich haben andere wegen Verletzung gefehlt, aber Federer hatte ja immer noch Gegner, die er besiegen musste. Er hat kein Turnier mit 7 walkovers gewonnen.
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