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Serien 5 Gründe, warum «Westworld» das neue «Game of Thrones» ist

Dieses Wochenende lanciert der US-Streamingdienst HBO die zweite Staffel seiner Hitserie «Westworld». Vieles spricht dafür, dass das Western/Science fiction-Epos die Serie «Game of Thrones» als erfolgreichstes Produkt des TV-Netzwerks HBO beerben könnte.

Key Visuals von Game of Thrones und Westworld
Legende: HBO

Die Tage von «Game of Thrones» sind gezählt. Nach Ausstrahlung der achten Staffel im Jahr 2019 ist definitiv Schluss. Ableger-Serien, die ebenfalls in der GOT-Fantasiewelt spielen, sind zwar geplant aber bei weitem noch nicht spruchreif. GOT-Fans und HBO suchen deshalb nach einem würdigen Nachfolger für die erfolgreichste Fernsehserie aller Zeiten. «Westworld» könnte die Lücke füllen.

Die Einschaltquoten im Amerikanischen Kabel-TV waren bei der ersten Staffel hervorragend. Von Kritikern wurde die Serie hoch gelobt und inhaltlich gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Serien. Vermutlich nicht ganz zufällig setzt HBO bei «Westworld» auf Erfolgsrezepte, die bei «Game of Thrones» bereits funktioniert haben. Hier sind 5 eindeutige Parallelen (Achtung Spoiler!):

  • 1. Ganz viel Sex

    Sex unter Geschwistern, Sex mit Prostituierten, Kleinwüchsigen, Königinnen und Sklaven: «Game of Thrones» lässt wirklich keine Zuschauerfantasie unerfüllt. Bei «Westworld» beschränkt sich der Sex zwar auf die Kombination Mensch mit Roboter. In Sachen Frivolität steht das Westernepos der Fantasieserie aber in nichts nach. Auch in «Westworld» kommt kaum eine Folge ohne Nackt- oder Sexszene aus. Und das Machtgefälle zwischen Mensch- und Roboter dürfte auch manche Zuschauer(innen)fantasie beflügeln.

    Sexszenen bei Game of Thrones und Westworld
    Legende: Ähnlich animalisch: Sex bei «Game of Thrones» (l.) und «Westworld» (r.). HBO
  • 2. Ganz viel Blut und Gewalt

    Was bei «Game of Thrones» die Schlachten, sind bei «Westworld» die Schiessereien. Blut fliesst bei beiden Serien reichlich. Und gemeinsam haben die Serien auch die lange Geschichte der Gewalt, auf der die Handlung basiert. Gemordet wird im heute vor allem auf Grund von jahrzehntealten Machtkämpfen und Rachegelüsten.

    Blutige Gesichter bei Game of Thrones und Westworld
    Legende: An Blut wird weder bei «GOT» (l.) noch bei «Westworld» (r.) gespart. HBO
  • 3. Erstarkende Frauenfiguren

    Daenerys Wandlung von der schüchternen Prinzenschwester zur Stammesführerin und Drachenherrscherin gehört zu den schönsten Handlungssträngen von «Game of Thrones». Ähnlich ergriffen fühlen sich «Westworld»-Zuschauer wohl, wenn sich die Roboterfrauen Dolores und Maeve aus ihren Sklavinnenrollen befreien, ihre eigenen Entscheidungen fällen und am Schluss ihre menschlichen Unterdrücker sogar mit roher Gewalt zur Strecke bringen.

    Starke Frauenfiguren bei Game of Thrones und Westworld
    Legende: Drachenreiterin Daenerys bei «GOT» (o.) und Roboterfrau Dolores bei «Westworld» (u.). hbo
  • 4. Pessimistisches Weltbild

    Wenn mordlustige Zombies die Welt überrennen, ist definitiv Endzeitstimmung angesagt. Bei «Westworld» naht der Weltuntergang etwas subtiler. Aber wenn Menschen viel Geld bezahlen, um in Vergnügungsparks Roboter abzuknallen und zu vergewaltigen, ist eigentlich auch ziemlich klar: Lange geht es nicht mehr gut mit dieser Welt.

    Pessimistische Weltbilder bei Game of Thrones und Westworld
    Legende: Was bei «GOT» die Zombies (l.), sind bei «Westworld» die Roboter (r.). HBO
  • 5. Tod des grossen Stars

    Hier trägt «Westworld» sogar noch etwas dicker auf und lässt Schauspiellegende Anthony Hopkins am Ende der ersten Staffel sterben (er spielt den Erfinder des "Westworld"-Freizeitparks). Ob er in der zweiten Staffel wieder auftritt, ist unklar. Bei «Game of Thrones» trug sich in der ersten Staffel Ähnliches zu. Die Rolle von Sippenvater Ned Stark wurde mit dem einzigen grossen Hollywoodstar der Serie, Sean Bean, besetzt. Auch sein Schicksal war der frühe Tod.

    Promisterben bei Game of Thrones und Westworld
    Legende: Der frühe Tod ist ihr Schicksal: Ned bei «GOT» (l.) und Robert bei «Westworld» (r.). HBO

Westworld ist in der Schweiz beim Streamingdienst Hollystar.ch und bei Teleclub (Sky Atlantic) verfügbar.

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