Serientipp: Wenn böse Mädchen in den Himmel kommen

«The Good Place» ist jener Ort, wo die gutmütigsten aller Menschen nach dem Tod hinkommen, um dort in einer perfekten Welt ewig zu leben. In der gleichnamigen Comedyserie landet die ziemlich böswillige Eleanor im «Good Place» und bringt das System gehörig durcheinander.

Fälschlicherweise im Himmel gelandet: Eleanor (Kirsten Bell).

Bildlegende: Fälschlicherweise im Himmel gelandet: Eleanor Shellstrop (Kirsten Bell). NBC

Serientipps

    • Serientipp: «The Good Place»

      «The Good Place»

      Eleanor Shellstropp hat im Leben vor allem an sich selbst gedacht. Wegen einem Fehler in der «himmlischen Abrechnung» landet sie nach ihrem Tod trotzdem im «The Good Place», jenem Ort, wo eigentlich nur die aller gutmütigsten Personen weiterleben dürfen. Eleanor bringt den Gutort gehörig durcheinander und bevor dieser ganz untergeht, beschliesst sie (nicht ganz uneigennützig) doch noch ein guter Mensch zu werden. Die Serie ist leichte Kost jedoch durchgehend clever gemacht. Verfügbar als legaler Download bei diversen Portalen unter anderem im Google Play Store.

      Trailer «The Good Place»

      2:26 min

    • Serientipp: «Wilder»

      «Wilder»

      In einem Schweizer Bergdorf verschwindet kurz vor Baubeginn eines umstrittenen Ferienresorts die Tochter des arabischen Investors. Die Kantonspolizistin Rosa Wilder ist im Ort aufgewachsen. Gemeinsam mit dem Bundeskriminalbeamten Manfred Kägi stösst sie auf ein dunkles Geheimnis. Die SRF-Serie «Wilder» gehört zu den erfolgreichsten Schweizer TV-Produktionen des Jahres. Alle bisher ausgestrahlten Folgen sind hier online verfügbar:

      «Wilder» online schauen...

      2:42 min

    • Serientipp: «Dark»

      «Dark»

      Wie die Hitserie «Stranger Things» wartet auch die erste deutsche Netflixserie «Dark» mit der gerade beliebten Ästhetik der 80er-Jahre auf. Es geht zudem auch um ein abgelegenes Dorf, wo unter merkwürdigen Umständen Kinder verschwinden. Wie der Titel vermuten lässt, ist «Dark» aber deutlich düsterer als «Stranger Things». Das dunkle Geheimnis des Dorfes sind keine Monster sondern Zeitsprünge zwischen 50er-, 80er- und 2010er-Jahren. Das ist sehr gut gemacht und äusserst spannend. Man muss aber etwas mitdenken, weil die Handlung über Jahrzehnte verteilt ist und die Figuren, teils gleichzeitig, in verschiedenen Altern auftauchen.

      Trailer «Dark»

      1:56 min

    • Serientipp: «Flesh and Bone»

      «Flesh and Bone»

      Von Tanzfilmklassikern sind wir uns Feelgood-Stimmung gewöhnt. Damit bricht «Flesh and Bone». Die Serie kommt düster daher und behandelt happige Themen wie Drogensucht, Prostitution, Menschenhandel und Inzest. Die klassische Tanzhandlung fehlt trotzdem nicht: Hübsches Mädchen vom Lande kommt in die grosse Stadt New York und schafft es an eine renommierte Tanzschule. Und dann beginnen die Probleme. Die Serie gibt es als DVD und bei diversen Portalen als legalen Download.

      Trailer «Flesh and Bone»

      2:12 min

    • Serientipp: «Wayward Pines»

      «Wayward Pines»

      Protagonist Ethan Burke (Matt Dillon) wacht nach einem Autounfall im idyllischen amerikanischen Kleinstädtchen «Wayward Pines» auf. Schnell merkt er, dass etwas nicht stimmt. Die Bewohner der Stadt wirken fremdgesteuert, folgen merkwürdigen Regeln und dürfen den Ort nicht verlassen. Ein elektrischer Zaun riegelt die Bewohner von der Aussenwelt ab. Oder ist es umgekehrt, soll die Aussenwelt nicht ins friedliche Idyll drängen? Eine Frage, die sich während der ersten Staffel häppchenweise klärt, so wie man es von Mystery-Erfolgsserien wie «Lost» oder «Twin Peaks» kennt. Allerdings ist das Tempo in dieser Serie deutlich höher. Die Macher mischen Horror und Action in die Serie, jedoch ohne ins allzu Trashige abzurutschen. Empfehlenswert ist vor allem die erste Staffel, der zweiten fehlt etwas der Zauber des Mysteriösen. «Wayward Pines» ist als DVD und als Download bei diversen Portalen erhältlich.

      Trailer «Wayward Pines»

      2:12 min

    • Serientipp «Versailles»

      «Versailles»

      Die britische Boulevardzeitung «The Sun» hat die Sexszenen in Versailles gezählt und kommt auf bis zu sieben pro Stunde. Das seien so viele wie nie zuvor in einer am Fernsehen gezeigten Serie. Als Zuschauer fällt das allerdings nicht besonders auf, man ist sich nackte Haut am Fernsehen inzwischen gewohnt. Die Serie zeigt die Zeit des Aufstiegs von Sonnenkönig Louis XIV. Neben Intrigen am Hof wird in den zwei bereits gedrehten Staffeln auch der jahrzehntelange Bau des Prachtsschlosses von Versailles gezeigt. Die Serie ist bildgewaltig gedreht und man kriegt auf unterhaltsame Weise eine kleine Lektion in der Geschichte Europas im 17. und 18. Jahrhundert.

      Trailer «Versailles»

      2:19 min

    • The Man in the High Castle

      «The Man in the High Castle»

      Zu Beginn der 60er-Jahre haben die Achsenmächte Amerika unter sich aufgeteilt. Den Nazis gehört die Ostküste, den Japanern der Westen. Die von «Alien»-Regisseur Ridley Scott mitproduzierte Serie zeigt mit grosser Liebe fürs Detail eine Welt, in der die Nazis den zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Neben der düster-romantischen Ästhetik überzeugt auch die Story um eine junge Amerikanerin, die beginnt, sich gegen die Regimes aufzulehnen und so in die Welt von Geheimdiensten und Spionen gerät. Die Serie ist erhältlich beim Dienst «Amazon Prime».

      Trailer «The Man in the High Castle»

      2:30 min

    • Serientipp: «Designated Survivor»

      «Designated Survivor»

      Als «Designated Survivor» überlebt Wohnungsbauminister Thomas Kirkman als einziges Regierungsmitglied einen Terroranschlag auf das Kapitol in Washington. Er muss innert Minuten das Amt des US-Präsidenten übernehmen. Kiefer Sutherland spielt in der Serie für einmal keinen Haudegen sondern einen sanftmütigen und intelligenten Politiker, der anfänglich Mühe hat mit seinem neuen Job als mächtigster Mann der Welt. Sutherland spielt die Rolle brillant. Die Serie gehört zu den best gemachten US-Actionproduktionen der letzten Monate. Sie packt ab der ersten Minute und bietet interessante Einblicke ins Weisse Haus mit Machtspielchen, Geheimdiensten und Kriegsführung. In der Schweiz gibt's die Serie auf «Netflix».

      Trailer «Designated Survivor»

      1:56 min

    • Serientipp: «Fortitude»

      «Fortitude»

      Der 700-Seelenort Fortitude am Polarkreis ist von der Aussenwelt völlig abgeschnitten. Eine blutrünstige Mordserie erschüttert das bislang völlig friedliche Dorf. Mordet ein Einwohner oder steckt dahinter eine übernatürliche Erklärung? Die Serie spielt in Spitzbergen, wurde aber in Island gedreht. Neben den eindrücklichen Bildern skandinavischer Landschaft überzeugen Schauspieler und spannende Handlung in der ersten Staffel. Die zweite Staffel läuft seit Februar.

      Trailer «Fortitude»

      2:01 min

    • Serientipp: «Tote Mädchen lügen nicht»

      «Tote Mädchen lügen nicht»

      Lob erntet die Netflixserie vor allem für ihren Appell, die Menschen sollen freundlicher zueinander sein. Diese Message verbreitet die Schülerin Hannah Baker auf Audiokassetten, die sie kurz vor ihrem Selbstmord aufgenommen hat. Auf jeder Kassette rechnet Hannah mit einem Highschool-Kollegen ab, der sie schlecht behandelt hat. Die Serie hat den Anspruch, tiefgründiger zu sein als andere Highschool-Geschichten und den Zuschauer tief ins Seelenleben von Hannah und ihren Mitschülern blicken zu lassen. Das gelingt bedingt. Die Serie bleibt oft an klassisch amerikanischen Highschool-Clichés hängen.

      Trailer «Tote Mädchen lügen nicht»

      3:07 min

    • Serientipp: The OA

      «The OA»

      Eine vermisste junge Frau kehrt nach sieben Jahren zurück zu ihrer amerikanischen Vorstadtfamilie. Wo war sie? Die Antwort zeigt die Netflix-Serie häppchenweise. Eine übersinnliche Erklärung mischt sich mit einem Entführungsdrama. Das Resultat ist für den Zuschauer spannend, zeitweise allerdings etwas dick aufgetragen. Bullshit oder Geniestreich? Die Meinungen in den Internetforen gehen weit auseinander.

      Trailer «The OA»

      3:05 min