Sieben seltsame Fakten zu San Marino

Volle Strassen, leere Gefängnisse und gute Geschäfte mit Briefmarken: In der der 31'000-Einwohner-Republik San Marino laufen einige Dinge etwas anders als bei uns.

  • Nirgends auf der Welt gibt es pro Einwohner so viele Autos. Jeder San Marinese hat im Schnitt 1,3 Fahrzeuge. In der Schweiz besitzen wir ein halbes Auto pro Kopf.
  • Einzelhaft: Im Gefängnis von San Marino sass im letzten Jahr ein einziger Häftling. Zum Vergleich: In den rund 100 Schweizer Gefängnissen gibt es 7000 Häftlinge.
  • Der Verkauf von Briefmarken macht ganze 10 % des Bruttoinlandsprodukts aus.
  • In San Marino leben aktuell 23 Schweizer, vier davon sind noch minderjährig.
  • Die Menschen in San Marino werden alt: Die Lebenserwartung der Männer beträgt 81 Jahre (neben Island europäischer Rekord); Frauen werden im Schnitt sogar 85 Jahre alt.
  • San Marino ist klein. Von Norden bis Süden sind es 12 Kilometer. Ungefähr so weit, wie vom Stadtzentrum Zürich an Flughafen. Auf diesem Gebiet leben 31‘000 Menschen; ungefähr so viel wie im Luzerner Vorort Emmen.
  • Im Foltermuseum von San Marino gibt es unter anderem ein Gerät zu sehen, mit dem man früher den Verurteilten die Knie gespalten hat.