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Aktuell SRF 3 Heimspiel: Rebecca und die enthaupteten Gänse

Sursee? Nein, natürlich sagt man «Sooorsiii». Und liegen tut der 9000-Seelen-Ort in der Zentralschweiz, in der Nähe von Luzern. Die Bewohner von «Sooorsiii» haben nicht nur Seeanstoss an den Sempachersee, viel Grün und eine malerische Altstadt. Sie haben auch sehr, sehr spezielle Bräuche.

Gansabhauet

Die Gansabhauet findet jeweils am 11. November, dem Martinstag, vor dem Rathaus in Sursee statt. Die Ursprünge des Brauches sind unbekannt. Aber noch heute wird er gefeiert. Junge Frauen und Männer in roten Umhängen und mit einer Sonnenmaske (sie sehen absolut nichts) bekommen einen stumpfen Dragonersäbel und genau einen Schlag, um die tote aufgehängte Gans mit einem Hieb den Hals zu durchtrennen. Wem dies gelingt, der bekommt neben Ruhm und Ehre die tote Gans – ein leckeres Festmahl.

Diebe in den Turm sperren

Wer sich in Sursee nicht an Recht und Ordnung hielt, wurde einst kurzerhand in den Diebenturm gesperrt. Heute gehört dieser Diebenturm dem Turnverein von Sursee. Man kann den Turm auch mieten – einziges Problem: Er hat – aus naheliegenden Gründen –kaum Fenster.

Koffein trifft auf Alkohol

Joe’s Best ist der Renner im Kulturwerk 118 – dem Jugendtreff von Sursee. In der explosiven Mischung hat es Espresso, Rahm, Wodka und Zucker. Dann muss man das Ganze shaken, und zum Schluss kommt nochmals etwas Rahm dazu. Damit lässt sich so manche Nacht durchtanzen.

Nacktbaden wenn es dunkel wird

Einen (inoffiziellen) Nacktstrand, das gibts in Sursee auch – zumindest für die Kantischüler. SRF3-Moderatorin Rebecca Villiger hat ihre Sommerpartynächte am liebsten am Trichter beim Sempachersee verbracht. Und eine Stelle, links, etwas abseits der öffentlichen Badi von Sursee, wurde von den Schülern kurzerhand zur „FKK-Zone“ erkoren – aber erst wenn es ganz dunkel war.

Kapelle inmitten von Reben

Mariazell ist ein Wallfahrtsort mit einer wunderbaren Aussicht auf den Trichter, das Seebecken von Sursee. Es lohnt sich allerdings nicht nur wegen der Kapelle und der Aussicht hierherzukommen. Die Kapelle ist umringt von Reben. Es gibt viele kleine Pfade, die an den See führen und sich perfekt für einen Spaziergang eignen.

SRF 3 Heimspiel

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Unsere Moderatoren zeigen euch ihr Revier. Eine Woche lang (vom 25. bis 29. August 2014) fungieren sie als Reiseführer - und nehmen euch mit an die Orte, an denen sie aufgewachsen sind. Wo gibt es den besten Schnaps? In welchem Park lässt es sich ungestört flirten? SRF 3 macht euch zu Insidern.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Dominik Meier , Sursee
    Ich liebe das Städtli Sursee... es befindet sich in stetigem Wandel, die neue Brasserie in der Unterstadt ist meine neuste Entdeckung. Ein Stück Paris mitten im Städlti. Aber auch bewährtes: Wer weiss z.B. dass es ein Geschäft mit tollen griechischen Artiekeln hat? Oder gleich mehrere Pizzerien die in der Region ihresgleichen suchen. Und das Kulturwerk ist sowieso ein Evergreen und der absolute Hit. Da ist Sursee auch Kulturstadt.
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  • Kommentar von G. Wyss , Nottu
    Bitte kommt wieder ein bisschen herunter. Man kann durchaus diskutieren, wie wir mit (Haus-)Tieren umgehen, aber doch nicht gleich so, nur weil die gute Rebecca ein bisschen Sursee vorstellt. Etwas weniger Doppelmoral wär nicht schlecht: Wer z.B. Fleisch isst, tötet Tiere, aber eben meist nicht selber... Oder im Auto sitzen, und sich fürchterlich über den Verkehr aufregen. Ich finde, man soll sich mehr entspannen. Am Besten mal im bei einem Bier im Städtli z'Soorsi.
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  • Kommentar von Ruedi Felder , Escholzmatt
    Wenn schon heutzutage die schwitzertütschi sprache langsam aber sicher verloren geht, dank der ver Englischung, solte man doch wenigstens die Bräuche erhalten. Ich als Eidgenosse finde es sehr schade das unsere Dialekte und Bräuche verschwinden. Aber alles neue hochgelobt wird. Ist das neue immer besser????
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