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Aktuell Von der Credit Suisse lernen: Wie man Mist baut und Chef bleibt!

Die Credit Suisse muss in den USA eine Rekordbusse von 2,5 Milliarden Franken bezahlen und trotzdem können die Chefs auf ihren Sesseln sitzen bleiben. Wir haben den Vier-Punkte-Survival-Plan für jeden Chef. So könnt ihr machen was ihr wollt, fast ohne Konsequenzen.

Urs Rohner (links) und Brady W. Dougan (rechts)
Legende: Verwaltungspräsident der Credit Suisse Urs Rohner (links) und Konzernchef Brady W. Dougan (rechts). Keystone

1. Wenn es eng wird braucht es ein Schuldeingeständnis der Firma

Wir bedauern das Fehlverhalten im früheren grenzübeschreitenden US-Geschäft ausserordentlich.
Autor: Brady W. DouganCEO der Credit Suisse

Wichtig dabei: Eine ernste Miene aufsetzen und demütig auf den Boden blicken.

2. Bauernopfer suchen

Die amerikanische Notenbank Fed erliess einen Befehl, wonach die CS mit neun Personen die Zusammenarbeit beenden müsse resprektive diese nicht mehr einstellen dürfe.
Autor: sda

Wichtig: Wenn der eigene Sessel wackelt, schnell ein anderes Opfer suchen in der Firma.

3. Alles runterspielen

Ich glaube nicht, dass wir den Fall unterschätzt haben.
Autor: Brady W. DouganCEO Credit Suisse

Wichtig: Egal wieviel Geld verloren ging, es ist nie wirklich schlimm. Nie.

4. Möglichst schnell alles vergessen

Ich fühle mich der Credit Suisse sehr verbunden. Wir haben die CS durch diese schwierige Phase geführt und werden sie auch jetzt weiter in die Zukunft führen.
Autor: Brady W. DouganCEO Credit Suisse

Wichtig: Immer wieder betonen, dass in Zukunft alles besser wird.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Steiner, 8047 Zürich
    Die Medien und Politiker ergötzen sich in Schuldzuweisungen und Forderungen nach Rücktritten... Wo ist Ihre Verantwortung ? Bis jetzt habe ich noch von keinem Rücktritt aus Medien und Politikerkreisen gehört, die in den letzten Jahren die US Abzockerei falsch eingeschätzt haben, wie hiess es von rechts bis links und bis zum Bundesrat, das ist und war ein UBS Problem. Bundesrat findet alles gut, also wieso nicht einfach den CH Banken mit Ausländern (Menschenrechte?) das Geschäft verbieten?
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      J.S./Vieles wäre viel einfacher.Aber es ist nicht gewollt.Dracula beisst im Dunkeln.Wieso wohl braucht es immer mehr Gesetze?Einem Spinnennetz gleich in welchem die Fliegen und Insekten"gefangen" und "ausgesaugt" werden.Licht zieht die Motten an.Alle befinden sich in bester Gesellschaft.Und damit dies reibungslos funktioniert,braucht es so oder so"Sünder",auf die mit dem Finger gezeigt werden kann.Das"Böse"kommt immer von aussen.Wo kämen wir hin?Wurde uns schon Kindsbeinen an beigebracht.
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  • Kommentar von Rolf Brogle, Wittnau
    Absolut kein Schuldgefuel und im Bewusstsein, trotz Beteuerungen aller Repressanten, dass die "Rekordbusse" beim "Steuersparen" wieder verrechnet wird. Pfui unserer Super-Demokratie
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  • Kommentar von M. Fischer, Zizers
    Wo ist der fünfte Punkt? (siehe Titel). Vielleicht"Für eine Weile unsichtbar bleiben?"
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    1. Antwort von Marina Lässer, Bern
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wo bitte soll in "Vier-Punkte-Survival" und "Vier-Punkte-Plan" die Fünf sein???
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