Stephan Eicher: «Geld gibt's auf Tour erst mit den letzten Shows»

In der zweiten Hälfte der 80er-Jahre etablierte sich der Musiker Stephan Eicher in Frankreich, und seine Songs und Alben sind seither regelmässig in der Charts anzutreffen.

Stephan Eicher

Bildlegende: Die französische Grammatik hat Eicher bis heute nicht begriffen. Frankreich liebt ihn trotzdem. Keystone

Französisch war nicht unbedingt Stephan Eichers grosse Leidenschaft. Leiden hingegen schaffte der Umstand, dass er seine erste grosse Liebe an Paris verlor. Eichers Reaktion darauf: Das Album «Les Chansons Bleues» (1983). Genau diese Vendetta-Songs waren es, die Eicher das Land und die Kultur Frankreichs näher brachten.

Musikredaktor Gregi Sigrist über Stephan Eicher:

Stephan Eicher ist nicht nur einer der erfolgreichsten Schweizer Künstler mit internationaler Strahlkraft – er ist zweifelsohne auch einer der besten. Kompromisslos ging er seinen Weg und überzeugte als One Man Band ebenso wie später mit grosser Bandbesetzung.

Eine der grössten Qualitäten von Stephan Eicher war und ist, stets die richtigen Leute um sich herum zu versammeln, deren Qualitäten anzuerkennen und sie richtig einzusetzen.

Stephan Eicher hat in den über 30 Jahren seiner Karriere keine einzige lauwarme Platte gemacht, und dies liegt u.a. daran, dass er nie aufgehört hat, für sich selbst spannend zu bleiben.

«  «Ich habe meinem Manager und Freund Martin Hess viel zu verdanken.» »

Stephan Eicher
Chansonnier

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Chansonnier mit Chancen

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1986 enterte Stephan Eicher mit dem Song «Two People In A Room» die französische Hitparade auf Platz 27. «Déjeuner en paix» landete in Frankreich sogar auf Platz 2. Mit dem Mani Matter-Song «Hemmige» (Platz 27) erreichte 1992 sogar ein Mundarttitel von Stephan Eicher eine Chartsplatzierung in Frankreich.

Mehr: www.stephaneicher.com