Sonnenschutz für Notebook: Wir bauen drei kreative Varianten

Notebook, Smartphone und Tablet: Bei starkem Sonnenschein sind diese Geräte nicht mehr zu gebrauchen, weil die Bildschirme spiegeln. Das lassen wir uns nicht bieten und bauen uns raffinierte Sonnenschutzsysteme für unsere mobilen Geräte.

Die Displays von Tablets, Smartphones und Notebooks verwandeln sich im Freien und vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung immer noch zu Schminkspiegeln. Bei diesen Geräten muss Schatten her, um vernünftig arbeiten zu können. Wenn's keinen Schatten hat, müssen wir ihn schaffen, mit einem Sonnenschirm für digitale Begleiter.

Lösungen zum Kaufen

Guido setzt für seinen Sonnenschutz auf Stoff.

Bildlegende: Schneidern im Schneidersitz: Guido setzt für seinen Sonnenschutz auf Stoff. Reto Widmer / SRF

Im Handel gibt es wenig Auswahl und das, was es gibt, ist für den Kunden schwer erhältlich: Zum Beispiel faltbare Kistchen aus Karton. Sie dienen quasi als «Garage», um das Notebook hineinzustellen. Durch eine Öffnung vorne bleibt der Blick offen auf den Monitor.

Der Haken: Die Mindestbestellmenge liegt bei 300 Stück, denn das gute Teil ist als Werbegeschenk gedacht mit aufgedrucktem Firmenlogo. Da stellt sich dann sowieso die Frage, ob das noch jemand in der Öffentlichkeit zum Beispiel auf eonen Biergartentisch aufstellen will, um damit sein Notebook vor der Sonne zu schützen.

Peter guckt in die Kartonröhre.

Bildlegende: Was genau macht Peter da? SRF

Einzeln erhältlich wäre Tabrella, ein halbes, gekrümmtes, vertikal fixiertes Segel, das wesentlich ästethischer und filigraner wirkt als die Kartonbox. Konzipiert wurde die Konstruktion eigentlich als Schattenspender für Getränke, der Hersteller vermarktet das Teil nun aber auch als Sonnenschutz fürs Notebook. Auf Anfrage teilte er uns aber mit, dass er nicht mehr in die Schweiz versendet «wegen der Zollprobleme und der hohen Transportkosten».

Achtung, fertig, basteln!

Reto gibt dem Tablet mit dem Fächer Schatten.

Bildlegende: Reto gibt dem Tablet mit dem Fächer Schatten. SRF

Dann eben nicht: Wir müssen selber Hand anlegen. Wir – Guido Berger, Peter Buchmann und Reto Widmer – sind angetreten, um mit eigenen Lösungen Schatten auf unsere Smartphones, Tablets und Notebooks zu bringen.

Mit Stoff, Gummiband, Karton, Klammern, Baseballmütze, Fächer, Schraube und Mini-Stativ.

Welche kreativen Lösungen dabei herausgekommen sind, seht ihr in unserem Video oben.

E-Reader mögen die Sonne

Reflexionen auf Bildschirmen im Freien sind ein teilweise gelöstes Problem: Die Anzeigen von gängigen E-Reader sind «elektronisches Papier». Sie spiegeln nicht und bei starker Sonnenbescheinung sind die Texte besonders gut lesbar. Leseratten, die auf elektronische Bücher umgestellt haben, können den Sommer also geniessen.