Guido Strässle, Zugverkehrsleiter: «Früher war das Handarbeit»

Ein Zugverkehrsleiter der SBB überwacht heute grössere Streckenabschnitte denn je. Eindrückliche IT-Infrastruktur wie in der SBB-Betriebszentrale Zürich Flughafen sorgt dafür, dass die Züge sicher und pünktlich ankommen. Handarbeit gibt es keine mehr.

Guido Strässle sorgt in der SBB-Betriebszentrale dafür, dass die Züge pünktlich und sicher vom Start- bis zum Zielbahnhof gelangen. Modernste Computertechnik unterstützt den Zugverkehrsleiter dabei ganz wesentlich. Sein Arbeitsplatz besteht heute aus einiger riesigen Bildschirmwand voller abstrakter Symbole, die es zu überwachen gilt. Noch vor wenigen Jahren war vieles bei dieser Aufgabe Handarbeit. Im mechanischen Stellwerk musste der Bahnbetriebsdisponent die Weichen manuell umstellen.

« Heute ist die Verantwortung zu einem grossen Teil von der Technik übernommen worden. »
Zugverkehrsleiter besprechen sich vor ihren Monitoren.

Bildlegende: Guido Strässle bespricht sich mit einem Kollegen. Lucius Müller/SRF

Durch den grossen technischen Aufwand kann eine Person einen viel grösseren Sektor betreuen als früher, als pro Bahnhof ein Vorstand zuständig war. Das hat aber nicht etwa zur Vereinsamung am Computerbildschirm geführt. Im Gegenteil: Der zentralere Zusammenzug stärkt die Bedeutung der Arbeit im Team.