Ein Mann, ein Klick

Selbst der schönste Sommerabend und das spannendste Fussball-Spiel haben Momente, in denen man kurz nach Ablenkung sucht. «One Tap Quest» lässt uns ein komplettes Abenteuer in weniger als einer Minute erleben. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal.

Ein animiertes GIF zeigt eine Spielszene aus «One Tap Quest»

Bildlegende: Der Name ist Programm Einmal klicken, das ist die ganze Aufgabe. Danach: zuschauen und auf viele Punkte hoffen. Screenshot/SRF

Einfacher als bei «One Tap Quest» geht es kaum: Wir klicken mit der Maus auf den Punkt, an dem unser tapferer kleiner Ritter sein Abenteuer starten soll und schauen dann zu, wie er sich seinen Weg durch eine Landschaft voll Geister, Schlangen, Golems und Drachen sucht.

Immer geradeaus, in der Hoffnung, möglichst viele Punkte zu holen und auf keinen Gegner zu treffen, der unseren Ritter vernichtet. Vom Aufbruch bis zum Endgegner dauert so ein Abenteuer keine Minute, mit etwas Pech sogar nur ein paar Sekunden.

Viel mehr Spass, als da eigentlich sein sollte

Ein Screenshot des Endpunktestandes im Spiel «One Tap Quest»

Bildlegende: 20300 Punkte mit nur einem Klick. Das soll mir erst mal einer nachmachen! Screenshot/SRF

Dabei – um es noch einmal zu sagen – können wir nur zuschauen; am einmal eingeschlagenen Weg lässt sich nichts mehr ändern. Deshalb gilt es den Startpunkt möglichst gut zu wählen, so dass unser Ritter auf seinem schnurgeraden Weg noch Schwerter, Schilder und andere Hilfsmittel einsammeln kann. Oder auf den Bierhumpen trifft, der ihm zwei Gefährten zur Seite stellt.

«One Tap Quest» macht dabei viel mehr Spass, als der simple und vom Zufall bestimmte Spielverlauf erwarten liesse. Nur noch einmal ein Versuch, mit einer besseren Route – oh, Bier und Schwert liegen auf einer Ebene! – und hoffentlich noch mehr Punkten. Und dann noch ein Versuch, weil da muss doch mehr drin liegen. Und dann noch einer. Und noch einer. Und noch einer.