Ein Spiel für Bewegungsfaule

Wer keinen Finger rühren mag, dem oder der wird auch «Okay?» zu viel sein. Allen anderen kann das iOS-Game gut beim Ziit vertuble helfen.

Ein Comic-Finger streicht über einen Grauen Bildschirm, auf

Bildlegende: Mit dem Finger zielen und hoffen: Die Steuerung von «Okay?» ist kinderleicht. Die einzelnen Rätsel sind das nicht immer. Youtube

Zum «Okay?» spielen braucht es nicht mehr als einen Fingerwisch. Mit dem legen wir die Richtung fest, in der ein kleiner Ball über das Spielfeld geschickt wird. Mit dem Ziel, sämtliche weissen Figuren auf dem Bildschirm zu berühren und damit zum Verschwinden zu bringen.

Ein animiertes GIF zeigt das Spiel «Okay?»

Bildlegende: «Okay?» gefällt nicht nur mit schlichter Grafik, auch der Sound ist von minimaler Eleganz (hier leider nicht zu hören). Youtube

Die ersten Level sind einfach: Die Flugbahn gegen das eine Ziel richten und fertig. Später muss auch der Abprallwinkel stimmen, um ein zweites, drittes, viertes, etc. Ziel ebenfalls zu treffen. Oder wir müssen den Ball zum richtigen Zeitpunkt auf die Reise schicken, um eine sich bewegende Figur im richtigen Winkel zu erwischen. Es kommen feste Hindernisse dazu, die wir zum Abprallen nutzen oder durchlässige Ziele, die unseren Ball nicht zurückschleudern.

Zur Lösung ist eine gute Mischung aus Knobelei, Präzision, Timing, Hartnäckigkeit und machmal auch Zufall nötig. Und mit über 70 Levels kommt viel Zeit zusammen, die vertubelt werden will. Das Spiel ist gratis, die Entwickler bitten aber, freiwillig so viel zu zahlen, wie einem der Spass wert ist. Ein sympathisches Zahlungsmodell, das sich angenehm von anderen «Free to play»-Modellen absetzt. Schade bloss, dass es die App nur für iPhones und iPads von Apple gibt.

«Okay?» gibt es für iPhone und iPad. Das Spiel ist kostenlos. Wem es gefällt, der kann so viel zahlen, wie er oder sie für richtig hält.