«Wikipedia-Rally»: Der kürzeste Weg gewinnt

Weniger ist mehr. Das gilt nicht für das Nachschlagewerk Wikipedia, dafür umso mehr für das Gesellschaftsspiel «Wikipedia-Rally». Darin geht es darum, mit so wenigen Umwegen wie möglich von einem Wikipedia-Artikel zu einem anderen zu gelangen.

Zwei Wikipedia-Artikel in einem Browser-Fenster

Bildlegende: Von der Siamkatze zu King Roger in drei Klicks. Wikipedia

Wie viele Klicks braucht man, um von der Wikipedia-Seite über Siamkatzen zum Artikel über Roger Federer zu navigieren? Das Ziel bei der «Wikipedia-Rally» ist es, dafür weniger Klicks als seine Mitstreiter zu benötigen. (Rekord in der Digital-Redaktion im konkreten Beispiel, drei Klicks: Siamkatze -> London -> Wimbledon -> Roger Federer). Möglichst wenige Umwege über verlinkte Artikel sind also gefragt. Dabei sind kreative Lösungsansätze ebenso hilfreich wie logisches Denkvermögen. Und etwas Allgemeinwissen schadet nie.

Digital-Version von «Stadt, Land, Fluss»

Das schöne an der «Wikipedia-Rally»: Ähnlich wie bei dem Geographie-Spiel «Stadt, Land, Fluss», für das Papier und Bleistift genügen, braucht man nichts als einen Internet-Zugang und etwas Zeit. Und letztere wollen wir ja ohnehin vertubeln.

Also, jeder Spieler setzt sich vor ein Tablet oder einen Computer, öffnet die Wikipedia-Seite und sucht den kürzesten Weg zum Zielartikel. Da die verlinkten Artikel in den mobilen Versionen der Wikipedia meist etwas versteckt sind, empfiehlt es sich, in einem richtigen Browser zu spielen. Wie man jeweils die Start- und Zielartikel auswählt, bleibt den Spielern überlassen.
Je unterschiedlicher die Artikel, desto spannender die Lösungswege.

Zufällige Artikel

Wer sich gerne überraschen lässt, dem schlägt die Wikipedia mit dem Suchbegriff «special:random» jeweils einen zufällig ausgewählten Artikel vor. Und für wen die englische Sprache kein Hindernis darstellt, der kann das Wikipedia-Game auch online gegen eine Stoppuhr und andere Spieler spielen (Browser, iOS).