Campino von den Toten Hosen: «Es war ein perfekter Abend!»

Im ausverkauften Letzigrund-Stadion brachten die Toten Hosen das Publikum über zwei Stunden zum Tanzen und Singen. «Von Anfang an war da gegenseitig so ein Funke da, es hat unheimlich gepasst», sagte Sänger Campino nach der Show in Zürich.

Die Bilder vom Toten-Hosen-Konzert im Letzigrund-Stadion

Vor der Show: Campino live bei SRF 3

«Wir haben eine batteriebetriebene Anlage dabei. Gut möglich, dass wir nächste Woche irgendwo in der Fussgängerzone oder auf einer Autobahnraststätte spielen.» Am Freitagnachmittag kam Bandleader und Sänger Campino im SRF 3-Studio vorbei - und stellte zum Schluss des Interviews ein Guerillakonzert in Aussicht.

Beim Konzert am Samstagabend folgte dann die konkrete Ankündigung: Die Toten Hosen spielen am Montagabend im Zürcher Mascotte einen kleinen Club-Gig. Das Konzert war am Sonntag sofort ausverkauft, letzte Tickets verschenkten wir in der Morgensendung am Montag an glückliche Hörer.

Mit Moderatorin Rahel Giger plauderte Campino beim Besuch im SRF 3-Studio unter anderem über die Safari-Ferien mit seinem Sohn in Tansania. «Es ist berührend, Tiere in in ihrer echten Umgebung zu beobachten. Wir sahen zwei hungrige Löwen, die sich auf eine Gnuherde stürzten. Mit einem Bissen war die Sache erledigt», erzählte Campino fasziniert.

Wilde Winterthurer Geschichte

Aber auch wilde Geschichten aus der Bandvergangenheit fehlten nicht im Interview. Zum Stichwort «Winterthurer Musikfestwochen» sprudelte es aus Campino nur so heraus. Der mittlerweile 53-Jährige kletterte beim Hosen-Konzert 1992 die Hauswände hoch und brach unter den Augen des gesamten Publikums in eine Wohnung ein.

Kurzerhand warf er Blumen, Nachttischlampen und anderes Mobiliar aus dem Fenster. Im Nachhinein erfuhr er dann, dass er in die Wohnung des Pfarrers eingestiegen war. Als Wiedergutmachung spendete Campino 50 Gesangsbücher an die Kirchgemeinde.

«Werden in Zürich 110 Prozent geben»

Die Toten Hosen geben auch nach 33 Jahren Bandgeschichte noch gerne Vollgas. Campino versprach: «In einer so schönen Stadt wie Zürich werden wir 110 Prozent geben.» Das Konzert war ausverkauft, rund 50'000 Fans strömten ins Letzigrund-Stadion. Wie schafft man das, über Jahrzehnte solchen Erfolg zu haben? Wir haben für euch 7 Gründe aufgelistet, weshalb die Band aus Düsseldorf derart beliebt ist.

Und wer jetzt noch nicht genug hat von den Toten Hosen; hier sind die Konzertvideos vom Gurtenfestival 2013:

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