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Debbie und Pesche
Legende: Debbie und Pesche SRF/Saskia Widmer
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Gurtenfestival 2019 Security am Gurten: Die schrecklich nette «Bronco»-Familie

Wer auf den Gurten geht, kommt an den «Broncos» nicht vorbei. Sie sorgen am Festival in der Hauptstadt seit Jahrzehnten für Recht und Ordnung – jetzt sogar als Familienbande.

Mit seinen über 30 Dienstjahren gehört Pesche Widmer zu den dienstältesten Mitarbeitern des «Broncos»-Sicherheitsdispositivs, welches jedes Jahr am Gurtenfestival für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zuständig ist. Eine ganz besondere Mitarbeiterin begleitet ihn dabei seit drei Jahren: seine Tochter Debbie.

Auf dem Gurten sehen wir uns regelmässig, das fägt!
Autor: Pesche, 59

«Es ist eine der seltenen Gelegenheiten», erzählt Pesche. «Sonst jettet sie ja in der ganzen Welt herum. Auf dem Gurten sehen wir uns regelmässig, das fägt!», schwärmt der 59-Jährige.

SRF/Saskia Widmer
Legende: Debbie, 19 SRF/Saskia Widmer

Debbie, die in Schönbühl wohnt, arbeitet am Gurten beim Haupteingang und kontrolliert dort Bändeli und Taschen: «Ich liebe es, all die ‹Gringe› zu sehen, die auf den Gurten kommen.»

Jemand hat mir einen Heiratsantrag gemacht um 2 Uhr nachts!
Autor: Debbie, 19

Die wirklich schrägen Momente erlebt die 19-Jährige spätnachts: «Jemand hat mir einen Heiratsantrag gemacht – um 2 Uhr nachts!», verrät sie uns. Angst habe sie noch nie gehabt: «So wie du mit den Leuten umgehst, kommt es auch zurück!»

SRF/Saskia Widmer
Legende: Pesche, 59 SRF/Saskia Widmer

Ihr Vater Pesche bestätigt, dass die meisten Gurtenbesucher zu der eher respektvolleren Sorte Festivalgänger gehören. Für jene, die sich nicht an die Regeln halten wollen, hat er das passende Rezept parat: «Die müssen wir einfach härter rannehmen», sagt er entspannt.

Gefährlich seien vor allem Wetterumbrüche wie Gewitter. Eine wirkliche Gefahr entstehe nicht wegen den Besucherinnen und Besuchern, bemerkt er. Es sei denn, es käme zu einer schwierigen Dynamik in der Menge: «Das Schlimmste für uns wäre eine Massenpanik.»

Einst waren es 36 Sicherheitsleute, jetzt 281

Auch wenn sich Pesche selbst nicht als Geschichtenerzähler bezeichnen würde, hat er in den 30 Jahren den einen oder anderen kuriosen Moment erlebt: «Wir mussten schon Leute aus Müllbergen rausfischen, kurz bevor der Müllwagen kam.»

Die grösste Veränderung, die Pesche während den letzten drei Jahrzehnten beobachten konnte? «Alles wurde viel professioneller. Im ersten Jahr, in welchem ich hier gearbeitet habe, waren wir 36 Sicherheitsleute. Heute sind es 281 Frauen und Männer, welche hier für Sicherheit sorgen!»

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